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Samstag, 24. Juli 2010

Mozarella-Oliven-Zopf

Seit einigen Tagen habe ich eine neue beste Freundin :)) Sie ist hilfsbereit, sie ist mehrfach begabt, sie ist stylisch, sie ist modern, sie ist Perfektionistin... Sie ist mit Recht die neue Chefin in meiner Küche :)))

Die Kenwood Chef Titanium... meine neue beste Freundin...      

Nun, da dieses Wunderwerk der Technik meine Küche ziert, musste ich sie natürlich sofort ausgiebig testen... Ein Hefeteig aus 500g Mehl war dazu eine ideale Gelegenheit. Die Maschine hat meine Erwartungen übertroffen. Der Teig war nach nur wenigen Minuten, wunderbar durchgeknetet. Dabei hörte man die Maschine kaum während der Arbeit... Diese Chefin arbeitet extrem fleißig und ist dabei auch noch angenehm leise ohne jegliche Profilierungsneurosen... Traumhaft! 

Aus dem Hefeteig sollte ein Zopf mit einer Mozarella-Oliven Füllung werden. Den Hefeteig habe ich für 45 Minuten in ein warmes Eckchen gestellt, damit er gehen kann. In der Zwischenzeit habe ich

ein Stück Mozarella,
100g schwarze Oliven,
eine Knoblauchzehe,
einige Basilikumblätter fein geschnitten und mit
einem Ei sowie
200g Quark
vermischt und abgeschmeckt.

Nachdem der Teig sich auf das doppelte Volumen vermehrt hat, hab ich diesen in der Größe eines Backblechs ausgerollt und mit der Mozarella-Oliven Mischung bestrichen. Am besten legt man den Teig vorher auf Backpapier, damit er sich leichter aufrollen lässt. Die Rolle wird dann der Länge nach in der Mitte durchgeschnitten. Zuletzt habe ich beide Hälften wie bei einem Zopf zusammengelegt und bei 180 Grad für etwa 50 Minuten gebacken.
Der Zopf lässt sich nach dem Auskühlen, gut in fingerbreite Scheiben schneiden.


Fingerfood: Quark-Butter-Teigtäschchen mit Spinat-Tatar Füllung

Am Freitag hatte mein Sohn einen Abschieds-Ausflug mit seiner Klasse in einen nahegelegenen Abenteuerpark. Da ich bereits 1 Tag vorher einen Quark-Butter Teig vorbereitet und zum Ruhen in den Kühlschrank gelegt hatte, musste ich mir nur noch eine leckere Füllung überlegen und konnte direkt loslegen und mich ganz meiner Backlust hingeben ;) 
Ich entschied mich für eine Spinat-Tatar Füllung. Dazu habe ich eine fein gehackte Zwiebel mit einem Eßlöffel Tomatenmark und etwas Olivenöl angeröstet. Dann habe ich den Tatar dazugegeben, Salz und Kräuter zum Würzen und das Ganze bei mittlerer Hitze einige Minuten brutzeln lassen. Zuletzt kamen 450g aufgetauter Rahmspinat dazu. Die Mischung ließ ich etwas abkühlen. Währenddessen habe ich meinen Quark-Butter-Teig ausgerollt und Kreise mit einem Durchmesser von ca. 10 cm ausgestochen. Auf jeden Kreis habe ich einen Eßlöffel der Spinat-Tatar Füllung gesetzt. Danach werden die Teigkreise zusammengeklappt und mit dem Teigrädchen festgedrückt. Damit die Oberfläche nachdem Backen schön goldbraun wird, bestreiche ich meine Teigtäschchen mit etwas zerlassener Butter. Leider ist das letzte Bild etwas verschwommen, ich hab wohl zu nah rangezoomt...

Die Teigtäschchen sind als Fingerfood an Partys genauso geeignet wie bei Ausflügen.

Der Quark-Butter-Teig bleibt schön mürb und lässt sich sehr gut vorbereiten. Er kann durchaus als Allrounder verwendet werden, da man ihn z.B. auch mit gerösteten Mandeln, Marzipan oder Marmelade füllen kann.

Macarons fourrés avec du Caramel au beurre salé - Macarons mit zartschmelzender Caramel Füllung

Diese Macarons herzustellen war eine kleine Herausforderung, denn ich hatte bereits von vielen gehört, wie überaus wichtig es ist, die genauen Mengenangaben einzuhalten, da bereits die Kleinste Abweichung zu einem sogenannten 'Macaron-Desaster' führen könnte...

Das Wichtigste war zunächst an das richtige Rezept zu kommen. Im Internet kursieren soviele verschiedene Rezepte, dass man doch tatsächlich die Qual der Wahl hat... Ich hielt mich also an ein Rezept mit Videoanleitung von Christophe Morel, schrieb die genauen Mengenangaben minutiös auf und notierte mir auch sämtliche Tipps die Mr. Morel von sich gab...

Am Schwierigsten für mich war tatsächlich nicht die Mengenangaben einzuhalten, es war das Sieben der Mandeln... Entweder hatte ich meine Mandeln schon zu fein gemahlen, so dass diese schon am Sieb klebten oder aber mein Sieb ist einfach zu fein, ich weiß es nicht... In jedem Fall dauerte das Sieben der Mandeln im Vergleich zum Video bei mir gefühlte Ewigkeiten... Dennoch ließ ich mich nicht entmutigen. Ich hielt mich weiterhin an die Tipps, bis zu dem Moment als ich den Teig in eine Spritztüte füllte und feststellte, wie schwer es doch sein kann, mit einer runden Tülle gleichmäßige runde Kreise mit einem Durchmesser von ca. 3cm auf ein Backblech zu bekommen... Zum Schluß war der Teig durch meine wärmenden Hände die den Spritzbeutel hielten, beinahe flüssig und floh -ohne jegliche Hilfe meinerseits- aus der Tülle auf das Backpapier... leider nicht annähernd kreisförmig... Zumindest 40 der von mir aufgespritzten Kreise konnte man als solche durchgehen lassen. :) Der Teig reichte bei mir für etwa 54 Kreise (die zugegeben nicht alle ganz so rund waren, wie sie hätten sein sollen... ;) )



Einmal aufs Backpapier gebracht ließ ich die Macarons nun gut 45 Minuten antrocknen. Endlich war die Oberfläche so trocken, dass sie nicht mehr klebte. Nun kamen die rosa-farbenen Macarons-Anwärter in den Ofen. Bei 150 Grad ließ ich sie etwa 15 Minuten trockenbacken.


Bereits nach wenigen Minuten konnte man erkennen wie die Macarons nach oben kletterten... Ein sehr interessanter Moment.... Nach etwa 13 Minuten merkte ich, dass einige der Macarons wieder nach unten rutschten... Ich weiß nicht woran das lag, die Ofen-Temperatur kann's nicht gewesen sein, die war während der gesamten Backzeit konstant bei 150 Grad. Ich vermute, dass die Macarons bereits nach 13 Minuten rausgekonnt hätten und die zusätzlichen 2 Minuten dazu führten, dass sie wieder an Höhe verloren...



Für die Füllung hab ich Creme de Caramel au beurre salé hergestellt. Das Rezept kann man hier nachlesen.  Ich habe das Rezept nicht genau befolgt, da ich Zucker für Caramel immer gemeinsam mit der Butter schmelze und dann die Creme Fraiche zufüge... Das ist für mich einfacher, da der Zucker dann nicht krümmelig wird oder gar verbrennt.



Einige Macarons hab ich mit der Alpia Erdbeer Mascarpone Ganache gefüllt, da mein Mann den Caramel für zu süß empfand und die Ganache bevorzugte...















Ich freue mich auf die Gelegenheit diese Macarons wieder zu machen. Vielleicht probiere ich beim nächsten Mal statt Mandeln, Pistazien oder Haselnüsse... Auch farblich werde ich mich etwas mehr austoben...


Sonntag, 18. Juli 2010

Eiskaffee-Quark-Sahne

Aus 200g Quark die mir heute von meinem Quark-Butter-Teig übrig geblieben sind, habe ich eine leichte und lockere Eiskaffee-Quark-Sahne gemacht. Um einen intensiveren Kaffee Geschmack zu bekommen, habe ich den Quark mit 4 EL kaltem Espresso und 4 EL Eiskaffeepulver glatt gerührt. Dann habe ich 200g Schlagsahne mit 2 Tütchen  Sahnefest  und 2 EL Zucker steifgeschlagen und zuletzt den Quark untergehoben.  Die Quark-Sahne-Creme hab ich in Gläser gefüllt und zum festwerden für 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Wenn die Creme noch fester werden soll (um z.B. eine Kuchenfüllung herzustellen), sollte man anstatt Sahnefest evtl Agartine benutzen. Die Agartine muss dann im Espresso aufgekocht und dann unter den Quark gerührt werden.
  Kurz vor dem Servieren habe ich die Creme mit Krokant und weißen Schokoraspeln dekoriert. Als leckere Alternative kann man klein zebröselte Amarettinis unter die Creme heben und auch die Creme selber lässt sich mit diversen Aromen zusätzlich verfeinern...
Beim nächsten Mal werde ich ein paar Kaffeebohnen in geschmolzene weiße Schokolade tauchen und zum Dekorieren benutzen...  

Mandel-Cupcakes mit Kirsch-Frosting und Erbeer-Mascarpone-Ganache

Seit einigen Wochen schon, probiere ich diverse neue Rezepte aus, um das Beste für den Geburtstagskuchen meines Sohnes zu finden. Mein Sohn wünscht sich zusätzlich zum Kuchen, Cupcakes, die er als Giveaway seinen Freunden schenken will. Daher entstanden vor einigen Tagen diese Mandel-Cupcakes. Diese Cupcakes basieren auf einem Rührteig der statt mit Butter, mit Sahne gerührt wird. Außerdem enthält der Teig, gemahlene Mandeln und Mandelaroma.

Da ich den Geschmack von Kirsche und Mandeln sehr passend finde, hab ich das Frosting mit einem Löffel Kirschgelee angerührt. Daher der feine rosa Farbton.

Ich liebe den fruchtigen Geschmack auch in einer Ganache, deshalb habe ich ein paar Cupcakes mit einer Erdbeer Mascarpone Ganache überzogen.


Das Rezept dazu lautet wie folgt: 200 ml Sahne erhitzen, 300gr Alpia Erdbeer Mascarpone Schokolade darin schmelzen und mindestens 2 Stunden kühl stellen. Ich stelle Ganache zum Abkühlen immer in meinen Keller, und rühre sie ab und zu mal durch.

Auf die selbe Weise lässt sich mit gefüllter Schokolade von z.B. Ritter Sport (vor allem die Sommersorten, mhmmm....) auch jede andere Geschmacksrichtung in einer Ganache darstellen. Sehr lecker schmeckt die Ganache mit Vollmilchschokolade mit Pfirsichfüllung. 
Da ich zuletzt mit Blütenpaste etwas herumexperimentiert habe, hatte ich einige Ornamente übrig und diese gleich für die Verzierung meiner Cupcakes genutzt.