english? - arabic? - french? - italian? - spanish?

Sonntag, 3. Juni 2012

Pralinenbox zum Muttertag

Traditionen sind etwas wundervolles... 


Deshalb gehören bei uns zum Muttertag schon immer Pralinen dazu... 


Und dieses Jahr waren die Pralinen ganz besonders verpackt... 


Diese Torte ist ein Red Velvet Kuchen gefüllt mit Crème Caramel au beurre salé


Es sollte am Ende eine Pralinenbox mit einem passenden Deckel entstehen. 


Dafür habe ich aus einem 24er Kuchen einen etwa 2 cm breiten Rand weggeschnitten und den Kuchen dann in 4 Böden geteilt.


Für die Vertiefung in die später die Pralinen kommen sollen, habe ich den ausgeschnittenen Kuchenrand  in einer Höhe von 2 cm nach dem Füllen von 3 Böden auf den Kuchen gelegt. Erst dann habe ich den Kuchen mit Vanille Buttercreme eingestrichen. 






Einen Boden habe ich von beiden Seiten dünn mit Buttercreme eingestrichen um diesen dann als Deckel zu verwenden. 






Der Deckel kann wahlweise auf die Pralinenbox gelegt oder dekorativ an die Box gelehnt werden. 





Die Deco-Arbeit erfolgt in 2 Etappen. 


Zuerst wird die Torte wie gehabt mit Fondant eingedeckt. Dann kommen die kleinen filigranen Blümchen, Schmetterlinge, Herzen und Blätter einzeln wie bei einem Mosaic auf den Fondant und werden mit etwas Zuckerkleber fixiert. 




Ich finde diese Mosaic-Deco besonders ansprechend ... und das nicht nur zum Muttertag...






Caramel au beurre salé



Eine cremige Verführung aus süß, salzig, und fein säuerlich, das ist Caramel au beurre salé. 
Ursprünglich aufgefallen ist mir dieses Rezept als ich zum ersten Mal Macarons gemacht habe. 


Mittlerweile habe ich einige Abwandlungen ausprobiert und muss sagen, ich bin begeistert  von der Vielseitigkeit dieser cremigen Verführung.


Seit einiger Zeit nehme ich z.B. statt crème fraîche crème lègère. Ganz interessant fand ich auch das Ergebnis mit Schmand statt crème fraîche. 


Statt normalen Zucker kann man so auch braunen Zucker verwenden. Dann wird das Caramel zwar etwas dunkler, schmeckt meiner Meinung nach aber nicht so süß... Wer weiß, vielleicht ist das ja auch nur mein Empfinden :-) 


Das Haupt Augenmerk liegt beim Schmelzen des Zuckers. Man muss unbedingt darauf achten, dass der Zucker vorsichtig geschmolzen wird und dabei nicht anbrennt, denn sonst wird das Caramel bitter. 


Vor der Zubereitung solltet Ihr unbedingt 2-3 Marmeladengläser à 340ml bereithalten. 


Hier nun meine Zutaten Empfehlung:


270 g   brauner Zucker (alternativ Zucker)
90 g   Butter (keine Margarine) in kleinen Stücken geschnitten
1 TL   Fleur de Sel (normales Salz schmeckt vielleicht nicht so fein, geht aber sicher auch)
400 g   Crème lègère (alternativ Crème fraîche)

Zunächst den Zucker vorsichtig in einem breiten Topf schmelzen, dabei möglichst keinen Zucker an die Topfränder geraten lassen - sonst klebt der Zucker dort fest und wird hart. 


Wenn der Zucker vollständig geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die Butterstückchen nach und nach mit einem Holzlöffel unterrühren. 
Jetzt ist Geduld und Kraft gefragt. Bei ganz kleiner Flamme die Zucker Butter Mischung cremig rühren. Wenn eine cremige Karamellmasse entstanden ist, kommt das Salz dazu. Zuletzt kommt die Crème lègère in den Topf. Bei kleiner Flamme muss die Masse nun unter Rühren nochmal mindestens 3 Min. köcheln. 


Lässt man das Caramel 2-3 Minuten länger köcheln, wird das Caramel etwas fester und ist dann vor allem als Kuchenfüllung gut geeignet. Wenn nicht, bleibt das Caramel cremig wie auf dem Foto oben. 


Das Caramel noch heiß in die Marmeladengläser füllen, fest verschließen und für einige Minuten kopfüber stellen (dadurch entsteht Unterdruck und das Glas ist luftdicht verschlossen).


Ich denke im Kühlschrank ist das Caramel bestimmt 3-4 Wochen haltbar... ausprobieren konnte ich das bisher aber noch nicht... bei uns ist das Caramel nämlich auch als Brotaufstrich oder besonders zu Vanilleeis sehr begehrt ;-).