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Freitag, 2. September 2011

Weil's so schön war... nun in 3-facher Ausfertigung :-)

Da komme ich nichts ahnend aus dem Urlaub zurück und werde so herrlich empfangen :-)



                        


Gleich 3 Awards auf einmal hat Jenny von Jenny's Backwelt mir verliehen. Herzlichen Dank dafür. Jenny hat einen zauberhaften Blog mit praktisch alphabetisch sortierten Rezepten, wunderschönen Fotos und phantasievollen Ideen. Es lohnt sich auf jeden Fall Ihrem Blog zu folgen.

Nochmal: Herzlichen Dank dafür :-)))

Und wie üblich an dieser Stelle, die Regeln zu den Awards:

Erstelle eine Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (=dieser Text). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen.Danach überlegst du dir 3 – 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.



Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zuposten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.
 
So... Was gibt es denn interessantes über mich zu erzählen? Hier mal ein paar Fakten zu mir:
  • Ich bin Cappuccino süchtig, trinke davon am Tag gut und gerne 5 -6 Tassen. Natürlich darf es auch einmal normaler Kaffee sein, aber es lässt sich nun mal nichts mit der Milchschaumkrone über einem echten Cappuccino vergleichen. 
  • Gebacken habe ich schon immer für mein Leben gern. Das Dekorieren von Torten kam vor rund 18 Monaten dazu -hauptsächlich aus Neid auf all die traumhaften Torten aus den verschiedenen Blogs und Flickr Alben ;-).
  • Mein erstes Dekorierexperiment entstand, anlässlich des zweiten Geburtstags meiner kleinen Prinzessin. Das war im März 2010. Seither habe ich viel geübt, viel experimentiert und auch einige Backdesaster erlebt :-). Insgesamt habe ich über 1000 Fotos auf mein Delicious Album bei Picasa geladen.
  • Meine Zubehör Ecke ist in den letzten 18 Monaten auf gefühlt das 100-fache gewachsen. Ursprünglich hatte ich gerade mal ein paar Plätzchen-Ausstecher und Lebensmittelfarben aus dem Supermarkt. Mittlerweile steht allein in der Ecke meiner Küche, Arbeitsmaterial im Wert von rund 1000 Euro -ich konnte es selbst erst fassen, als ich die gesammelten Rechnungen durchgeschaut habe *kopfschüttel*.
  • Mein Traum ist es, im Keller eine kleine, feine Backküche auf ca. 12qm einzurichten, um dort nach Herzenslust zu backen und mein geliebtes Zubehör dort geordnet, beschriftet und übersichtlich aufzubewahren. ...Mal schauen, wieviele Torten ich noch backen muss, damit mein Mann endlich meinen Bittstellungen nachgibt ;-).
Und nun... Trommelwirbel... tada... meine Award-Verleihungen gehen an:


 
 
Ich wünsche euch allen -Bloggern wie Lesern- weiterhin viel Freude beim Bloggen, Lesen, Backen und ausprobieren :-))).

Freitag, 29. Juli 2011

"The adorable Blog" Award - Mein erstes Mal ;-)))

Es gibt nichts schöneres für mich, als euer Feedback in Form von Kommentaren und neuen Lesern. Schließlich ist es das was einen Blogger motiviert -trotz Zeitmangel- immer weiter zu schreiben. :-)))


Heute möchte ich mich von ganzem Herzen bei Christina von Christinas süße Traumwelt bedanken, die mir meinen allerersten Blog Award verliehen hat. Christina ist eine meiner ersten Leserinnen gewesen, ein Grund mehr den von ihr verliehenen Award in Ehren zu halten. :-)))




Und da es nichts schöneres gibt als Freude zu teilen, verleihe ich den Award auch gleich weiter:

Nellichen

Die Tortenmacherin

Sarah's Torten und Cupcakes

Ich lese so gerne bei euch mit und liebe die Leidenschaft die ich in euren Blogs spüre. :-))) Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg, viel Spaß und viele begeisterte Leser.


Hier die Regeln für einen Award:


"Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat & sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst & ihr den Link deines Award Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar - Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht. Liebe Bloggerinen: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an's Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind



Sonntag, 19. Juni 2011

Flip-Flops auf Hawaii

Eigentlich wollte ich für die Hawaii-Sommer-Party -die mein Arbeitskollege für unsere Niederlassung organisiert hatte- endlich mal wieder salziges Fingerfood oder eine Quiche machen.

Aber es kam alles anders: Ich sollte Kuchen mitbringen.
Dabei kamen diese Plateau-Flip-Flops zustande.


Vorbild sind meine eigenen hellblauen Plateau-Flip-Flops, die ich im Sommer sehr gerne auf der Terrasse und im Garten trage.  


Da ich die Riemchen für die Flip-Flops und die Blüten am Tag des Geschehens geformt habe, hatten diese leider nicht allzu viel Zeit um zu trocknen. Also stütze ich die Riemchen mit Küchentüchern damit sie nicht zusammenfallen.

 Die "Hawaii Party" war "die" Gelegenheit, eine seit langem vor meinem geistigen Auge herumschwirrende Idee in die Tat umzusetzen. :-)

Die Flip-Flops sind aus einem Vanille-Rührteig. Gefüllt habe ich die Flip-Flops mit Zitronenganache nach diesem Rezept:

200 g Sahne
400 g weiße Schokolade
1 Zitrone

Die Sahne aufkochen, dann die Schokolade darin schmelzen und unter Rühren abkühlen lassen. Die Zitrone schälen und entkernen dann mit dem Pürierstab glatt pürieren und durch einen Sieb in die Sahne-Schokolade Masse geben. Jetzt die Ganache Masse in einer Rührschüssel gut 10 Minuten auf mittlerer Stufe verrühren, damit diese sich gut verbindet. Die Zitronenganache über Nacht auskühlen lassen. Zum füllen, am nächsten Tag aufschlagen. Ich habe festgestellt, dass weiße Schokolade und weiße Kuvertüre nicht dieselbe Konsistenz bei einer Ganache ergeben. Tatsächlich wird Kuvertüre nach dem abkühlen fester als normale weiße Schokolade. Wenn das so ist, kann man die Ganache mit etwas weißgeschlagener Butter wieder weicher bekommen.


Damit niemand leer ausgeht, habe ich noch einen weiteren Kuchen gemacht. Ursprünglich wollte ich diesen in eine Hemden Form zurecht schneiden und dann erst mit Fondant eindecken. Aber der Verschnitt gab mir zu denken, ob dann auch genug Kuchen für alle übrig bleibt.  


Schließlich ließ ich den Kuchen in seiner ursprünglichen Form und begnügte mich damit, diesen im Hawaii-Hemden-Style zu dekorieren.


Innen ist ein Kokoskuchen gefüllt mit selbstgemachten Mangogelee, überzogen habe ich den Kuchen ganz dünn mit der Zitronenganache bevor ich ihn mit Fondant eingekleidet habe. Ich muss zugeben, dass der Kokosgeschmack vom Geschmack des Mangogelee vollkommen überdeckt wurde. Er schmeckte frisch und sommerlich leicht.


Hier das Rezept für den Kokoskuchen gebacken in einer 24er Form:

2 Eier
150 ml Öl
100 ml Milch
50 ml Kokosmilch
200 g Mehl
1 Pck Backpulver
100 g Kokosraspel
1 Prise Salz
150 g Zucker

Zuerst die flüssigen Zutaten in die Rührschüssel geben. Die trockenen Zutaten mischen und mit den flüssigen Zutaten gründlich aber nicht zu lange verrühren.
Der Kuchen wird im vorgeheizten Ofen bei 180 ° Grad auf der mittleren Schiene 35 bis 45 (je nach Ofen) Minuten gebacken. Nachdem Backen den Kuchen erst 10 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Für die Vanille Version dieses Rührkuchens, einfach die Kokosmilch durch Milch ersetzen und statt der Kokosraspel, Vanille Aroma in den Teig geben. 


Montag, 13. Juni 2011

Last Minute backen für den Mädels Abend oder Handtaschen Torte mit passendem Make up

Ich weiß, ich weiß... es ist ein Klischee, dass beim Mädels Abend nur über Lippenstift, Lidschatten, Eyeliner, Nagellack, Schmuck und Modetrends gesprochen wird...
Der Mädelsabend bei Julia am Donnerstag fiel auf das Finale einer bekannten Model Sendung. Also fand ich, dass es Zeit für eine -zum Anlass passende- Handtaschen-Torte mitsamt obligatorischem Inhalt war.
Da ich das Projekt last Minute gestartet habe, hatte ich kaum Zeit die Torte vorzubereiten. Lediglich die kleinen Schminkutensilien und den Perlenschmuck hatte ich bereits am Abend zuvor vorbereitet.


 Meinem Sohn gilt hier ein unendliches Dankeschön, denn er hat mir beim Modellieren geholfen und die wundervollen Schimmerfarben aufgetragen, durch die Lippenstift, Lidschatten und Co. so "echt" wirken.


Ich bewundere ihn für seine Kreativität und für die Geduld, die er bei all meinen Anweisungen hatte :-).


Die Torte selber ist ein schneller Vanillebiskuit, das Rezept dazu findet sich in den Kommentaren der Hello Kitty Torte.

Gefüllt habe ich die Torte mit einer lecker-leichten Sahne-Frischkäse-Kirsch Creme.

400g Sahne
250g Frischkäse
100g samtige Kirschkonfitüre
(wer mag kann natürlich auch Konfitüre mit Stückchen nehmen)

Den Frischkäse cremig rühren, dabei die Konfitüre Eßlöffel-weise unterrühren bis die Creme homogen ist.
Sahne steifschlagen und die Frischkäsecreme vorsichtig aber gründlich unterheben.

Da die Konfitüre recht süß ist, braucht es für diese Creme keinen zusätzlichen Zucker.

Das Wunderbare an dieser Creme: Sie ist schnell gemacht und kann natürlich mit allen möglichen Konfitüren geschmacklich verändert werden. 
 

Mit der Handtasche bin ich nicht wirklich zufrieden. Die "Kroko-Struktur" ist leider nur bei genauem Hinsehen zu erkennen. Die Form der Tasche entspricht auch nicht dem von mir aufgezeichnetem Design...Es musste alles schnell gehen, es fehlte die Zeit um einen zweiten Biskuit zu backen und in die richtige Form zu schneiden. :-(

Dennoch habe ich einiges daraus gelernt. Hauptsächlich: Ein Biskuit muss definitiv vor dem "Zurechtschneiden" mindestens 24 Stunden chillen. Sonst wird aus einer an sich einfachen Torte, ein Krümeldesaster. 



Die Fotos sind leider nicht in bester Qualität, da die Akkus meiner Kodak leider den Geist aufgegeben haben. Julia hat noch einige Fotos gemacht, wenn sich dabei schöne Detailsansichten der Torte finden, werde ich den Artikel natürlich ergänzen.

Posted by Picasa

Sonntag, 22. Mai 2011

Einkaufen macht Spaß, probieren noch mehr...

Vor einiger Zeit war ich beruflich in München. Dabei hatte ich Gelegenheit dem Pralinenwerkzeug Shop von Karin Ebelsberger einen Besuch abzustatten und dort recht günstig diese wunderschönen Strukturfolien zu erstehen.



Ganz ehrlich, wann hat man schon mal Gelegenheit echten Chocolatiers bei der Arbeit über die Schulter zu schauen? Deshalb war ich natürlich sofort begeistert einen kleinen Blick in das Herzstück des Shops werfen zu dürfen. Es gab dort Pralinen in allen möglichen Formen und Geschmacksrichtungen zu bestaunen. Entlang der Wand konnte man von weitem die Regale mit den vielen Schubladen sehen, in denen fein säuberlich sortiert die Pralinen nach Form und Geschmack ihren Platz fanden. Schon das Lager des Shops mit dem vielen Zubehör, ließ mein Back- und Tortendeko Herz höher schlagen... Ich hätte dort stundenlang die Regale durchstöbern und haufenweise Zubehör einkaufen können... welch ein Glück, dass ich unter Zeitdruck stand. :-)

Ich durfte sogar probieren, als Schokoladenjunkie übernehme ich die volle Verantwortung wenn ich hier schreibe, dass ich noch nie solch leckere Pralinen probiert habe. Übrigens war das nicht nur meine Meinung, Arbeitskolleginnen von mir, die während meines kurzen Abstechers im Pralinenwerkzeug Shop im Auto auf mich gewartet haben und von den Trüffelpralinen kostesten, waren auch hin und weg von diesen edlen Köstlichkeiten. An dieser Stelle möchte ich mich bei Simone und Sarah für das Hinfahren und Warten bedanken :-).

Weil meiner erster Besuch mir doch zu kurz vorkam, habe ich mir fest vorgenommen, bei meinem nächsten Aufenthalt in München, das Pralinen Atelier von Karin unbedingt erneut zu besuchen. Schon allein um die Inhaberin dieses zauberhaften Orts, die so nett war und mir die angefragten Strukturfolien zur Abholung bereit zu halten, einmal persönlich kennenzulernen.

Ich liebe Pralinen und bin immer wieder begeistert wenn ich schöne Formen und Geschmacksvariationen bewundern kann. Leider sind meine eigenen Versuche bisher nicht so zufriedenstellend, dass diese einen Artikel verdient hätten :-(.  

Die Strukturfolien die ich gekauft habe, will ich daher fürs Erste nicht für meine eigenen kläglichen Pralinenversuche vergeuden, stattdessen möchte ich damit Fondant strukturieren. Die Arbeit damit ist super einfach, man legt den Fondant auf eine Silikonmatte und legt die Strukturfolie drüber und rollt dann darüber:


Damit sich die Folie einfach abziehen lässt, sollte diese dünn mit Pflanzenfett eingestriechen werden.


Meine ersten Versuche damit sind schon sehr vielversprechend:



Der strukturierte Fondant kam mir gerade recht, damit konnte ich die heute gebackenen Orangencupcakes ohne großen Aufwand schön dekorieren.




Für die Cupcakes habe ich einen Teil des Teigs mit Blutorangendirektsaft vermischt. Damit die Farbe nach dem Backen intensiv wirkt, habe ich zusätzlich mit orangenem Farbpulver nachgeholfen. Dann habe ich je 1 EL des hellen Teigs und danach 1 EL des Blutorangen-Teigs in die Förmchen gefüllt. Dabei entstand dieses Muster.

Freitag, 20. Mai 2011

Zum Einstand...

Seit einiger Zeit, bin ich wieder voll im Berufsleben und habe die wunderschöne Elternzeit hinter mir gelassen. Nach einem kurzen Zwischenstopp -5 Monate- als Privatkundenbetreuerin bei einer Bank, habe ich mich entschieden, nun doch zu meiner geliebten Baufinanzierung zurückzukehren. So, konnte ich innerhalb kurzer Zeit zwei mal Einstand feiern. Dieses Mal hatte ich mir etwas besonderes vorgenommen. Es sollte eine 2-stöckige Torte werden, die das Logo des Unternehmen widergibt.


Bei der Wahl des Motivs habe ich mich am Mandala des Unternehmens orientiert. Ein schwarzes Quadrat -symbolisch für das Heim- mit einem schwarzen Kreis in der Mitte -symbolisch für die Familie- beides auf einem orangefarbenem Hintergrund. Orange - als Farbe der Veränderung und Revolution. Die Interhyp AG ist Deutschland's größter unabhängiger Baufinanzierungsdienstleister und bietet aus einem Pool von über 300 Banken ihren Kunden maßgeschneiderte Finanzierungen an.

Ich persönlich finde ja, mit Baufinanzierungen ist es so wie mit Torten. Wer eine Torte bestellt will diese nach seinem Geschmack und Vorstellungen angefertigt bekommen, genauso sollte es mit Baufinanzierungen sein. Bei uns steht der Kunde, seine Wünsche und Bedürfnisse an vorderster Stelle und muss auch nicht an eine Baufinanzierung angepasst werden sondern bekommt ein auf seine Anforderungen abgestimmtes Angebot.



 Mit meiner Cricut habe ich auch den Schriftzug ausgeschnitten, leider fehlte mir der richtige Fonttype, so dass ich hier auf einen anderen Fonttype ausweichen musste. Nachdem ich bis 01:30 Uhr morgens mit dem Download von SCAL und der Suche nach dem passenden Fonttype als SVG immer noch keinen Erfolg hatte, habe ich mich damit abgefunden, dass die Schrift nun doch nicht 1:1 zum Original passen wird. Ich hoffe beim nächsten Tortenprojekt eine passendere Schriftart zu finden...
Meine Kollegen haben den Unterschied zur Originalschrift natürlich bemerkt, ließen sich davon -zum Glück- aber nicht abhalten. :-)


Die untere Tier ist -wie so oft in letzter Zeit- ein Schichtkuchen. Schichtkuchen finde ich toll. Man kann sie mit Ganache füllen, mit Gelees oder mit Buttercreme. Hier habe ich 3 verschiedene Schichten gebacken, Vanille, Schoko und Erdbeere. Für den Erdbeerteig habe ich Getränkepulver in der Geschmacksrichtung Erdbeere, ganz fein gemahlen und über den Teig gesiebt. Dadurch schmeckte der Teig wunderbar nach Erdbeere und hatte zugleich eine knallig rote Farbe. Gefüllt habe ich die Schichten abwechselnd mit Nougatganache und hausgemachter, samtweicher Waldfruchtkonfitüre.


Die obere Tier ist ein Brownie Kuchen mit weichem Fudge Kern, den ich zweimal quer durchgeschnitten habe und dann mit einer Trüffelcreme und Haselnussstückchen gefüllt habe.

Das Feedback meiner Kollegen war sehr positiv, einige waren der Meinung die obere Torte erinnere geschmacklich an den Winter, während die untere Tier schön fruchtig nach Sommer schmeckte.

Bei solch schönen Feedbacks, werde ich wohl bald wieder für meine lieben Kollegen backen. :-)))) Vielleicht Cupcakes mit einer lecker-leichten Frischkäse-Creme in knalligem Orange?... Wer weiß, wer weiß ...

Freitag, 1. April 2011

Die Krönung einer Prinzessin


Schon seit einiger Zeit bin ich hin und weg von den vielen Geburtstagstorten für kleine Mädchen die ich in den verschiedenen Flickr-Alben bewundern durfte und deren Anblick mich jedesmal aufs Neue inspiriert. Ich wünschte, ich hätte noch mehr Gelegenheiten  Torten zu dekorieren. Eine von vielen Inspirationen schwirrte mir seit mehreren Monaten ununterbrochen durch den Kopf und zum Geburtstag meiner Prinzessin hatte ich endlich die langersehnte Gelegenheit diese in die Tat umsetzen: Eine "Pillow-Cake" (Kissen-Torte) mit einem Diadem aus Blütenpaste und Diamanten aus Isomalt.


Die unterste Tier ist -wieder einmal- eine Vanilla-Schichttorte die abwechselnd mit selbstgemachtem Waldfruchtgelee und Mandelganache gefüllt war. Der Überzug ist eine leckere Coconut-Buttercreme, die beinahe schon besser als Raffaelo schmeckt.






Darauf befinden sich gleich 2 verschiedene Kuchen, die ich einfach zusammengesetzt habe um eine Höhe von  gut 14 cm zu erreichen: Ein Chocolate-Brownie-Fudge Kuchen mit leckerem Karamell  und ein Haselnuss-Pistazien-Kuchen. Beide Kuchen sind mit einer Pistazien-Buttercreme gefüllt und überzogen.

Die Meinung der Gäste hätte nicht unterschiedlicher ausfallen können die einen fanden den Schichtkuchen saftiger, die anderen fanden den nussigen Rührkuchen leckerer. Ich gehöre übrigens zu letzteren: Nüsse im Kuchen, mhmmmmm.... ein Genuss!

    

 Da ich keine Pillow-Backform habe, musste ich die fertigen Kuchen zunächst für einige Stunden kaltstellen um diese dann in die richtige (Kissen-) Form zu schneiden. Das war im Vergleich zum Crumbcoating danach, noch richtig einfach. Die abgerundeten Formen dann nämlich noch sauber mit einer dünnen Schicht Buttercreme Krümelfest einzustreichen, war eine Kunst für sich. ;-) Nach dem Eindecken mit Fondant wurde es richtig kniffelig: Wie bekommt man denn die Linien-Struktur der Kissen ohne Schablone möglichst originalgetreu auf die Torten? 


Ich habe mein Rollholz und meine kleine Streichpalette dafür  zweckentfremdet. Vorsichtig habe ich das  Rollholz in immer demselben Abstand auf die Torte gelegt und bin dann mit der scharfen Kante der Streichpalette daran entlanggefahren. Dort wo sich die Linien kreuzten habe ich jeweils eine Perle hineingedrückt. Damit die Perlen besser wirken habe ich mit meinem Cutter ganz fein etwa 3-4mm lange Kreuze eingeschnitten.




Wenn ich eine solche Torte mit ausreichend Vorlauf plane, bereite ich eventuelle Blüten, Namen die auf Draht gearbeitet werden oder auch sonstige Dekorationen aus Blütenpaste grundsätzlich von langer Hand vor. Schließlich will ich keine bösen Überraschungen erleben, wenn mal eine Blüte nicht so gelingt wie sie sollte. So tat ich es auch mit dem Diadem, dass die Torte ursprünglich krönen sollte. Nun -ursprünglich-, denn ursprünglich sollte es dieses Diadem werden, welches ich noch mit goldener Farbe einsprühen wollte.



Doch auch rechtzeitige Planung bietet keinen ausreichenden Schutz vor Missgeschicken. In diesem Fall wollte ich das Diadem nur in eine meiner Schubladen zurücklegen, damit es dort staubfrei lagert bis ich es mit der goldenen Farbe eingesprüht habe. Dabei rutschte das Diadem nach oben gegen den Rand der Schublade und zerbrach. :-(

Des einen Leid, des anderen Freud. Meiner Tochter gefiel sowieso silber besser als gold. ;-) Also alles auf Anfang und ein neues Diadem geformt. Diesmal in einem hellen silber vorgefärbt und mit essbarem Glitter im Farbton "Antik Silber" bestreut. Die "Rubine" habe ich mithilfe einer Diamentenform aus Isomalt hergestellt.



In Anlehnung an den ersten Buchstaben des Namens meiner Tochter besteht dieses Diadem nicht nur aus Herzen sondern auch aus ganzen vielen "S". 




 Einige Mütter die an diesem Geburtstag auch anwesend waren, konnten gar nicht fassen, dass die Torte zuhause gemacht war und sogar das Diadem und die "Rubine" essbar waren. Ich für meinen Teil, fasse das als Lob auf ;-).