english? - arabic? - french? - italian? - spanish?

Sonntag, 14. April 2013

Ein Himbeertraum ohne backen - no bake cake

Dieser Kuchen ist ein Traum und das nicht nur wegen den leckeren Himbeeren. Dieser Kuchen geht einfach immer, vor allem wenn der Backofen kalt bleiben soll. 




Das Basisrezept bietet dabei soviel Spielraum für Abwandlungen, dass nur der eigene Geschmack Grenzen bietet. 

Ich habe gestern folgende Zutaten verwendet: 

Boden: 
150g Vollkorn Flachkräcker (ich habe die von Osem verwendet), gemahlen
50g Schokoganache (oder 30g Kuvertüre mit 20g Butter geschmolzen) 

Himbeerschicht:
350g Himbeeren, püriert und durch den Sieb gestrichen
700g Frischkäse
2 EL Zucker
60ml Wasser
20g gemahlene Gelatine
150g ganze Himbeeren

Vanilleschicht:
700g Frischkäse
2 EL Zucker
5ml Vanilla
60ml Milch
20g gemahlene Gelatine
60ml Wasser

Dekoration:
25 Stück Himbeeren 
50g Kuvertüre, geschmolzen

Als erstes habe ich eine 28er Springform vollständig mit Backpapier ausgekleidet. Das hilft am Ende den Kuchen mit sauberen Rändern aus der Form zu lösen. 

Die gemahlenen Vollkorn Flachkräcker mit der Ganache vermengen und im Boden der Form verteilen und mit einem flachen Glas festdrücken. Die ganzen Himbeeren (150g) auf dem Boden verteilen und dabei einen Rand von 1cm freilassen. Damit der Boden schön fest wird, die Form in den Kühlschrank stellen. 

Jetzt die pürierten Himbeeren mit dem Frischkäse und dem Zucker verrühren bis eine glatte Creme entsteht. Die Gelatine mit dem Wasser 5 Min. quellen lassen und dann vorsichtig in der Mikrowelle auflösen. Zunächst nur 5-6 Eßlöffeln der Creme unter die Gelatine ziehen und gut verrühren, dann langsam und unter Rühren die Gelatine-Creme unter die restliche Creme geben. Die Creme gleichmäßig auf dem Boden und den Himbeeren verteilen und den Kuchen mindestens 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. 

Für die Vanilleschicht den Frischkäse mit der Vanilla, dem Zucker und der Milch glattrühren. 
Die Gelatine im Wasser für 5 Min. quellen lassen und danach vorsichtig in der Mikrowelle auflösen. 5-6 Eßlöffeln der Creme unter die Gelatine ziehen und gut verrühren, dann unter Rühren die Gelatine-Creme unter die restliche Creme geben. Die Vanillecreme gleichmäßig auf der Himbeerschicht verteilen und den Kuchen erneut für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. 

Wenn die Vanilleschicht fest geworden ist, kann die Dekoration starten. 



Ich habe dafür einfach 25 Himbeeren in der Mitte des Kuchens drappiert. Dann die geschmolzene Kuvertüre in eine Spritztüte mit dünner Tülle gegeben und habe Schokofäden gezogen. Mann kann mit der Kuvertüre aber auch ein Muster nach Wahl aufspritzen. 

Wie ich schon oben erwähnt habe, ist das Rezept für die Creme so vielseitig abwandelbar. Statt nur Frischkäse kann man zum Beispiel auch Joghurt, Magerquark oder Creme fraiche beigeben. Wichtig ist dabei nur, dass man pro 500ml Creme ca. 10g gemahlene Gelatine benötigt. Der Kuchen schmeckt sicher auch mit Johannesbeeren, Erdbeeren oder Kirschen.

Welche Früchte bevorzugt ihr in solch einem frischen Sommerkuchen?





Freitag, 5. April 2013

Besser als Schweizer Käse :-) - Die Swiss Meringue Buttercreme

Ich habe schon sehr viele Swiss Meringue Rezepte ausprobiert, mit den unterschiedlichsten Mengen- und Zutatenangaben... Leider sind mir nicht immer alle gelungen...

Also fing ich an selbst zu experimentieren und mir dabei jede einzelne Zutat zu notieren, jeden Schritt genau zu dokumentieren... Ich brauche euch wohl kaum erzählen, wie oft das Ergebnis dann doch im Abfluss gelandet ist ;-). 

Doch dann endlich hatte ich DAS Swiss Meringue Buttercreme Rezept schlechthin zusammengestellt!

Ich habe dieses nun schon so oft getestet, ob bei der Ballerina Cake oder bei der Geburtstagstorte für meinen Schatz oder auch bei der Torte zu unserem 15. Hochzeitstag (das war übrigens das erste Mal, dass ich genau diese Mengen für das Swiss Meringue Rezept erfolgreich getestet habe).

85g Zucker
3 Eiweiß = 108g

255g Butter, Zimmertemperatur

85g Puderzucker, gesiebt

1 TL Vanilla

Beim letzten Mal habe ich für euch eine Schritt für Schritt Anleitung mit Fotos und Hinweisen in gleich 3 Sprachen zusammengestellt. 











Ich freue mich auf eure Meinungen und eure Kommentare zum Rezept bzw. zum Ergebnis. 


Freitag, 29. März 2013

Deftige Spinat Cupcakes oder Osternester my way

Letztes Jahr habe ich euch für die Ostertafel diese Brioches vorgestellt. 


Da der Frühling dieses Jahr bislang auf sich warten ließ, will ich euch dieses Mal etwas deftigeres vorstellen. Normalerweise backe ich dieses Rezept in einer Tarteform. Ich wollte jedoch kleine, feine Portionen und habe diese in meinen Silikon-Muffinformen gebacken. In den runden Muffinförmchen gebacken, entstehen so kleine Osternester :-)





Das Rezept reicht für 12 Muffinförmchen: 

300g frischer Blätterteig
50g geriebener Emmentaler
150g Hackfleisch, angebraten und gewürzt
3 gekochte Eier
400g Rahmspinat, abgeschmeckt
1 Kugel Büffelmozarella
200g Crème fraîche
1 Prise Salz
1-2 EL Milch
3 Eier, roh



- Den Ofen auf 200°C vorheizen. 
- Mit einem runden Ausstecher (6cm Durchmesser) 12 Kreise aus dem Blätterteig ausstechen, die Muffinförmchen damit auslegen und einen kleinen Rand formen. Den Blätterteig mit einer Gabel einstechen. 
- Damit der Blätterteig nicht durchweicht, kommt eine dünne Schicht geriebener Emmentaler drauf.
- Das angebratene und abgeschmeckte Hackfleisch mit 1 Ei zu einer streichbaren Masse verrühren. Jeweils einen gestrichenen EL Hackfleisch in die Förmchen geben. 
- Die 3 gekochten Eier vierteln und je 1 Viertel in die Förmchen geben. 
- Den Rahmspinat nach Belieben würzen und mit den restlichen 2 Eiern vermengen. Mit 1 EL das geviertelte Ei abdecken. 
- Den Büffelmozarella kleinzupfen und mit der Crème fraîche verrühren, mit Salz abschmecken, evtl. 1-2 EL Milch zugeben um eine streichfähige Masse zu erhalten. Die Mozarella Crème auf dem Spinat verteilen und die Osternester für ca. 25 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene goldbraun backen. 


Das Schöne an diesem Rezept ist, man kann es beliebig variieren. Statt Blätterteig kann z.B. auch Mürbteig verwendet werden. Das Hackfleisch kann auch ganz wegbleiben bzw. durch eine andere Zutat ersetzt werden. 



Ich wurde eingeladen mit einem Osterrezept beim Osterevent auf Küchenplausch.de mitzumachen und das ist mein Beitrag dazu. Ich freue mich wenn ihr für mich stimmt. 




Küchenplausch Oster-Event 2013

Ich wünsche euch bunte Ostern.

Sonntag, 24. März 2013

Ballerina Cake

Seit etwa 8 Wochen ist diese Torte das Hauptthema bei uns zuhause. Meine kleine Prinzessin hatte mir genaue Anweisungen gegeben was sie zum Geburtstag für Kuchen haben will und wie dieser aussehen soll.






Die Ballerina entstand schon an meinem Geburtstag -also vor 5 Wochen. 
Ich habe mich von Debbi Brown inspirieren lassen, nur dass ich hier keinen Kuchen zum Ballerina-Rock zurechtgeschnitzt habe, sondern eine Ballerina als Cake-Topper modelliert habe. 
Für den Rock habe Lage für Lage aus Blütenpaste Kreise ausgestochen und dann mit dem Balltool an den Rändern entlang gewellt bzw. ausgedünnt. Zwischen die einzelnen Lagen, habe ich zerknülltes Krepp gelegt, damit der Rock nach dem Trocknen schön voluminös ist. 
Leider habe ich es versäumt Fotos für eine Anleitung zu machen. 









Für die Knöpfe habe ich mir aus Silikon eigens Moulds hergestellt. Damit konnte sogar meine (damals noch 4-jährige ;) ) kleine Prinzessin die Knöpfe formen- ein Riesenspaß :-). Die Phantasieblumen sollen an den Ballerinarock erinnern und gefallen mir besonders. Meine Prinzessin war so stolz auf sich nachdem ihr die erste Blume gelungen war, sie konnte/wollte gar nicht mehr aufhören Knöpfe aus Moulds zu drücken und Kreise für Blumen auszustechen. 

Die untere Etage ist ein Velvet Chocolate Kuchen, denn ich mit Schmand und selbstgemachtem samtweichen Himbeergelee gefüllt habe. 


Darauf ist ein Regenbogenkuchen der mit einer feinherben Orangencreme gefüllt ist. 



Beide Kuchen kann man super im Voraus backen, nachdem vollständigen Erkalten in Frischhaltefolie einwickeln und dann für mehrere Wochen einfrieren. Ich habe so jedes Wochenende einen Teil vorbereiten können und musste gestern Abend nur alles zusammensetzen und eindecken. Welch ein Glück, dass meine Kleine mich jedes Wochenende auf Trab gehalten hat, sonst wäre ich nach meiner schweren Erkältung noch ohne Kuchen dagestanden... ;) 

Nachdem ich solange alle Elemente der Torte fertig hatte, aber niemandem etwas verraten durfte, muss ich gestehen, dass ich mehr als glücklich bin, dass die Torte endlich fertig ist und ich die Fotos auch posten darf. :-)

Das Rezept für den Orangenkuchen muss ich euch noch nachliefern, ich bin für heute erstmal geschafft und muss ins Bett. 

Jetzt bin ich gespannt auf eure Kommentare :-)


Dienstag, 12. März 2013

Cake-Pops - so einfach und doch so vielseitig

Beim Suchen nach Ideen für den anstehenden Geburtstag meiner kleinen Prinzessin, bin ich jetzt auf die Fotos der Cake-Pops gestoßen, die ich damals auch für Ihren Geburtstag vorbereitet hatte, aber erst nachdem alle Kinder weg waren, gemeinsam mit meiner Freundin dekoriert habe.


Die wollte ich euch keinesfalls vorenthalten :-).



Anders als üblich, habe ich die Cake-Pops damals- mangels weißer Kuvertüre- mit Fondant eingewickelt. Statt die Cake-Pops zu kühlen habe ich den dünn ausgerollten Fondant auf die noch etwas feuchten Kuchenteig-Kugeln gelegt und glatt gestrichen. 

Das Praktische dabei: Man muss die Deko nicht sofort anbringen, sondern kann auch im Nachgang mit einem feinen Pinsel und Zuckerkleber die Deko in den verschiedensten Variationen aufbringen.


Ach... ist das nicht der Mädchentraum schlechthin... alles mit Glitter und Perlen zu besprenkeln? 
Hmmm... :-)


Die günstigste Deko-Variation ist bestimmt, mit buntem Zucker. Auf die Cake-Pops aufgesprenkelt, bekommt man beeindruckende Ergebnisse. 

Mein Tipp: 

Nehmt euch ein kleineres Glas mit einem Schraubdeckel, füllt dort etwas gröberen Zucker ein, gebt dann einige Tropfen Gelfarbe dazu. Jetzt kräftig schütteln. Zum Trocknen, den Zucker dann auf Backpapier verteilen. Zum aufbewahren, den Zucker einfach wieder in das Glas füllen und fest verschrauben. Idealerweise bereitet man den bunten Zucker 1-2 Tage im Voraus. 





Meistens wird für Cakepops ein Kuchen extra gebacken und dann zerbröselt und mit Sirup, Marmelade oder Ganache vermengt. Ich bin da etwas praktischer veranlagt und hebe mir meist den Verschnitt beim Backen von Torten auf. Diesen friere ich ein und kann bei Bedarf einfach kurz meine Tiefkühltruhe plündern. Bei diesen Cake-Pops habe ich dieselbe Füllung benutzt, wie hier für die sitzende Hello Kitty.


Samstag, 24. November 2012

Velvet Chocolate Cake - Meine Rezept Alternative

Ich probiere ja gerne immer wieder neues aus. Dabei teste ich auch gerne Alternativen zu erprobten Rezepten. Da ich ein großer Fan des Red Velvet Kuchens bin, habe ich neulich für den Geburtstagskuchen meines Schatz' etwas herumexperimentiert und mangels Buttermilch das Rezept etwas angepasst. 


Heraus kam ein wunderbar saftiger, fluffiger und intensiver Schokokuchen, der die Bezeichnung Velvet Kuchen allemal verdient hat. Die rote Farbe habe ich dabei genauso weggelassen, wie die Buttermilch die ich an dem Tag nicht im Haus hatte. 

Jetzt will ich euch nicht weiter auf die Folter spannen, das ist meine Rezeptabwandlung des Red Velvet Kuchens:

250g Mehl, gesiebt
1/2 TL Salz
30g Kakao

115g Butter, Raumtemperatur
300g Zucker
1 TL Vanilla
2 Eier, Raumtemperatur

200ml Sahne
40ml Milch

1 TL Natron
1 TL Essig

Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

Zunächst werden die trockenen Zutaten gemischt und gesiebt. Nun die Butter cremig rühren, den Zucker und die Vanilla zufügen und die Mischung schaumig schlagen. Die Eier werden einzeln zugegeben und mindestens 2 Minuten untergeschlagen. 
Die Sahne mit der Milch verrühren. 
Jetzt abwechselnd je 1/3 der Mehl Mischung und 1/3 Sahne zur Butter-Ei-Masse zugeben und gründlich unterheben. 
Zuletzt das Natron mit dem Essig mischen und zügig mit dem Teig vermengen. Den Teig in einer gefetteten 24er Form glattstreichen und in der mittleren Schiene ca. 25-30 Minuten backen - Stäbchenprobe nicht vergessen! Nach dem Backen, den Kuchen vollständig auskühlen lassen. 

Für die Füllung empfehle ich eine fein säuerliche Fruchtfüllung wie z.B. Johannisbeere-Creme oder ein Orangengelee. 

Das angegebene Rezept reicht übrigens auch für 12 Muffins. 


Jetzt bin ich gespannt auf eure Berichte und Kommentare, nach dem Ausprobieren. :-)


Dienstag, 20. November 2012

Kuchen für meinen Schatz - schimmernde Perlen für mich

Vor einigen Tagen habe ich für meinen Schatz einen Geburtstagskuchen backen dürfen. Es sollte Schokokuchen sein. Die Füllung säuerlich, fruchtig. Dekomäßig bloß nichts aufwendiges... 

Naja... was ist schon eine 'nicht-aufwendige' Deko? 

Kommt es dabei auf den tatsächlichen Aufwand an? Oder geht es eher darum wie aufwendig es wirkt?

Manchmal sehen Torten richtig aufwendig aus, sind es aber eigentlich gar nicht. Dann wieder, ist eine Torte super aufwendig, man sieht es ihr aber gar nicht an ... Ich finde genau daran erkennt man die Kunst dahinter :-)



Ich habe schon viele Torten gesehen die mit traumhaften Broschen verziert waren. Deshalb wollte ich das auch mal ausprobieren. Leider habe ich keine richtigen Formen dazu, und deshalb etwas improvisieren müssen. Wahrscheinlich komme ich nicht umhin, mir endlich einige Silikonformen für Broschen zu basteln... 


Die Perlenbordüre habe ich mit meiner eigens dafür aus Silikon hergestellten Perlenform gemacht. Da werden solche Bordüren richtig fein und gleichmäßig und vor allem gehen sie leicht von der Hand. 


Das Highlight ist für mich das Band in der Mitte der Torte, mit den vielen unterschiedlichen Perlen. Es wirkt   richtig fein und sehr aufwendig, dabei ist so ein Band in wenigen Minuten gemacht.

1. Einfach Fondant ausrollen
2. passend zurechtschneiden (meines war ca. 4 cm breit, die Länge entsprechend dem Umfang der Torte)
3. dünn mit Zuckerkleber bestreichen
4. die Perlen darüberstreuen 
5. mit dem Fondantglätter leicht eindrücken
6. um die Torte wickeln (evtl. auch hier etwas Zuckerkleber verwenden) 
7. Fertig!


Gefüllt habe ich die Torte mit einer Johannisbeer- und einer Vanille Creme. Alle Böden sind ein Velvet Chocolate Kuchen, nur dass mir bei den mittleren Böden leider der Kakao nicht mehr gereicht hat und deshalb Kaba herhalten musste. Im Notfall zwar absolut lecker, aber geschmacklich nicht ganz so intensiv wie richtiger Kakao.

Der Velvet Chocolate Kuchen ist so ziemlich am Red Velvet Rezept orientiert. Lediglich die Buttermilch, habe ich durch eine Sahne-Milch Mischung ersetzt. Außerdem fehlt die rote Farbe, die den Red Velvet überhaupt erst so dramatisch wirken lässt. 


Im Nachhinein stellte ich fest: Man sollte einer Torte doch nicht anmerken, wie unaufwendig sie herzustellen war ;-))).