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Mittwoch, 5. September 2012

Kristallhochzeit

Vor einigen Wochen haben wir unseren 15. Hochzeitstag gefeiert. Für mich wieder mal die ideale Gelegenheit eine Torte zu dekorieren.

Gebacken habe ich wieder den Brownie Kuchen mit Caramel dieses Mal habe ich statt  Walnüssen, Cashews in den Teig gegeben. 



Im Original Rezept gehört Dulce de Leche in diesen Brownie Kuchen. Für Dulce de Leche wird gezuckerte Kondensmilch im Schnellkochtopf ca. 1-2 Stunden aufgekocht. Die Zubereitung habe ich hier detailliert beschrieben. Das Ergebnis ist eine cremige, goldbraune Caramelmasse. 

Ich habe die Kondensmilch lediglich 25 Minuten aufgekocht und hatte daher eine Caramelcreme die noch schön hell geblieben ist. 



Unter dem Fondant befindet sich eine herrliche Vanilla Swiss-Meringue-Buttercreme. Das Rezept dazu, habe ich improvisiert und war absolut begeistert vom Ergebnis. Ich werde euch das genaue Rezept demnächst hier vorstellen.  

  


Die Dekoration der Torte habe ich bereits seit über 2 Jahren skizziert. Damals war die Torte von mir 2-stöckig gezeichnet. Unser Hochzeitstag war die Gelegenheit endlich dieses Design in die Tat umzusetzen. 



Der Grundton ist elfenbeinfarben, kommt aber auf den Fotos beinahe weiß rüber. Den Farbton für die Blüten und die Efeublätter habe ich passend zu meinem Tortenständer ausgewählt und die Blüten dann mit verflüssigter Schimmerfarbe angemalt um ein metallisches Rubinrot zu erzielen. 



Es hat so sehr Spaß gemacht, diese Torte zu dekorieren. Schade, dass ich es versäumt habe, ein Foto des angeschnittenen Kuchen zu machen. :-/

Nun bin ich aber gespannt, wie euch die Torte gefällt...



Sonntag, 10. Juni 2012

Mini Kitty inmitten von Blüten und Schmetterlingen

Für den 2. Geburtstag eines jungen Hello Kitty Fans durfte ich diese Mini Kitty Torte dekorieren.


Farblich sollte ich mich an die Farben Pink und weiß, geschmacklich an Erdbeeren und Schokolade halten.


Damit die Mini Kitty nicht zu einsam auf dem Kuchen sitzt, habe ich einige Blüten und Schmetterlinge um sie herum gelegt bzw. fliegen lassen. 




Diese Torte zu dekorieren hat mir besonders viel Spaß bereitet. Die kleinen Blüten und die filigranen Schmetterlinge sind mit Schimmerfarben bepudert und zum Teil mit Glitterfarben dekoriert. 


 

Ich finde es nur so schade, dass ich kein Foto vom Anschnitt bekommen habe. 



Für die Schleife habe ich aus Blütenpaste ein langes Band ausgerollt und dann mit Strukturfolie die Struktur aufgebracht. Damit die Schleife bis zum Trocknen die Form behält, musste ich sie mit Watte fixieren... ärgerlich nur, dass sich nach dem Trocknen, die Watte nicht vollständig entfernen ließ :-(. Vielleicht eignet sich ja in Form geschnittener Schaumstoff besser für diese Zwecke, ich hatte leider keinen zur Hand... 



Der Kuchen ist ein saftiger Schokokuchen... Für mich ist dieses Rezept narrensicher, denn es gelingt immer und lässt sich beliebig variieren. Zudem braucht es keine großartigen Geräte, also perfekt zum Nachbacken. 


Rührteig:


225g Butter oder Margarine
360ml Milch
3 TL Vanille-Aroma
520g Mehl
30g Kakao
270g Zucker
4 TL Backpulver
1/2 TL Salz
4 Eier


Zuerst die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Dann alle flüssigen Zutaten in einer Rührschüssel gut verrühren. In einer zweiten Rührschüssel, alle trockenen Zutaten hineinsieben und vermischen. Jetzt die trockenen Zutaten in die erste Rührschüssel geben und die Eier dazugeben. Jetzt alles gut unterheben. Der Teig sollte nur solange gerührt werden, bis alle Zutaten feucht sind - sonst wird er zu trocken. 


Ich habe den Teig in einer 28er Form etwa 45 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Ich empfehle immer die Stäbchenprobe. 


Nach dem Backen vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 


Für die Füllung habe ich eine Erdbeermousse und eine Ganache vorbereitet.


Ganache:


300g Sahne
400g Milchschokolade mit Erdbeerstückchen (z.B. Yoghurette)


Die Sahne aufkochen und auf die gehackte Schokolade geben. Die Ganache gute 10 Minuten auf Stufe 2 der Küchenmaschine rühren um eine homogene Masse zu erhalten. Jetzt die Ganache über Nacht vollständig auskühlen lassen. Am nächsten Tag kann die Ganache mit dem Handrührgerät aufgeschlagen werden. 


Erbeermousse:


1 kg Erdbeeren, gewaschen und entstielt
500g Gelierzucker
15g Gelierfix


Die Erdbeeren fein pürieren und durch einen Sieb streichen. Jetzt in einen tiefen Topf geben, das Gelierfix dazu und mit dem Gelierzucker süßen. 



Den Topf auf den Herd geben und etwa 5 Minuten bei gelegentlichem Umrühren aufkochen. Nachdem Kochvorgang mit dem Pürierstab erneut aufschäumen. Die Konfitüre bekommt dadurch die schaumige Mousse Struktur und zergeht förmlich auf der Zunge. Jetzt die Fruchtmousse in heiß ausgespülte Marmeladengläser geben, fest verschließen und kopfüber stellen. Durch den Unterdruck, werden die Gläser luftdicht verschlossen und sind auch ohne Kühlschrank länger haltbar.

Sonntag, 3. Juni 2012

Pralinenbox zum Muttertag

Traditionen sind etwas wundervolles... 


Deshalb gehören bei uns zum Muttertag schon immer Pralinen dazu... 


Und dieses Jahr waren die Pralinen ganz besonders verpackt... 


Diese Torte ist ein Red Velvet Kuchen gefüllt mit Crème Caramel au beurre salé. 


Es sollte am Ende eine Pralinenbox mit einem passenden Deckel entstehen. 


Dafür habe ich aus einem 24er Kuchen einen etwa 2 cm breiten Rand weggeschnitten und den Kuchen dann in 4 Böden geteilt.


Für die Vertiefung in die später die Pralinen kommen sollen, habe ich den ausgeschnittenen Kuchenrand  in einer Höhe von 2 cm nach dem Füllen von 3 Böden auf den Kuchen gelegt. Erst dann habe ich den Kuchen mit Vanille Buttercreme eingestrichen. 






Einen Boden habe ich von beiden Seiten dünn mit Buttercreme eingestrichen um diesen dann als Deckel zu verwenden. 






Der Deckel kann wahlweise auf die Pralinenbox gelegt oder dekorativ an die Box gelehnt werden. 





Die Deco-Arbeit erfolgt in 2 Etappen. 


Zuerst wird die Torte wie gehabt mit Fondant eingedeckt. Dann kommen die kleinen filigranen Blümchen, Schmetterlinge, Herzen und Blätter einzeln wie bei einem Mosaic auf den Fondant und werden mit etwas Zuckerkleber fixiert. 




Ich finde diese Mosaic-Deco besonders ansprechend ... und das nicht nur zum Muttertag...






Caramel au beurre salé



Eine cremige Verführung aus süß, salzig, und fein säuerlich, das ist Caramel au beurre salé. 
Ursprünglich aufgefallen ist mir dieses Rezept als ich zum ersten Mal Macarons gemacht habe. 


Mittlerweile habe ich einige Abwandlungen ausprobiert und muss sagen, ich bin begeistert  von der Vielseitigkeit dieser cremigen Verführung.


Seit einiger Zeit nehme ich z.B. statt crème fraîche crème lègère. Ganz interessant fand ich auch das Ergebnis mit Schmand statt crème fraîche. 


Statt normalen Zucker kann man so auch braunen Zucker verwenden. Dann wird das Caramel zwar etwas dunkler, schmeckt meiner Meinung nach aber nicht so süß... Wer weiß, vielleicht ist das ja auch nur mein Empfinden :-) 


Das Haupt Augenmerk liegt beim Schmelzen des Zuckers. Man muss unbedingt darauf achten, dass der Zucker vorsichtig geschmolzen wird und dabei nicht anbrennt, denn sonst wird das Caramel bitter. 


Vor der Zubereitung solltet Ihr unbedingt 2-3 Marmeladengläser à 340ml bereithalten. 


Hier nun meine Zutaten Empfehlung:


270 g   brauner Zucker (alternativ Zucker)
90 g   Butter (keine Margarine) in kleinen Stücken geschnitten
1 TL   Fleur de Sel (normales Salz schmeckt vielleicht nicht so fein, geht aber sicher auch)
400 g   Crème lègère (alternativ Crème fraîche)

Zunächst den Zucker vorsichtig in einem breiten Topf schmelzen, dabei möglichst keinen Zucker an die Topfränder geraten lassen - sonst klebt der Zucker dort fest und wird hart. 


Wenn der Zucker vollständig geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die Butterstückchen nach und nach mit einem Holzlöffel unterrühren. 
Jetzt ist Geduld und Kraft gefragt. Bei ganz kleiner Flamme die Zucker Butter Mischung cremig rühren. Wenn eine cremige Karamellmasse entstanden ist, kommt das Salz dazu. Zuletzt kommt die Crème lègère in den Topf. Bei kleiner Flamme muss die Masse nun unter Rühren nochmal mindestens 3 Min. köcheln. 


Lässt man das Caramel 2-3 Minuten länger köcheln, wird das Caramel etwas fester und ist dann vor allem als Kuchenfüllung gut geeignet. Wenn nicht, bleibt das Caramel cremig wie auf dem Foto oben. 


Das Caramel noch heiß in die Marmeladengläser füllen, fest verschließen und für einige Minuten kopfüber stellen (dadurch entsteht Unterdruck und das Glas ist luftdicht verschlossen).


Ich denke im Kühlschrank ist das Caramel bestimmt 3-4 Wochen haltbar... ausprobieren konnte ich das bisher aber noch nicht... bei uns ist das Caramel nämlich auch als Brotaufstrich oder besonders zu Vanilleeis sehr begehrt ;-). 


Mittwoch, 2. Mai 2012

Red Velvet Cake mit Caramel au beurre salé... mein neues Lieblingsrezept

Heute stelle ich euch mein neues Lieblingsrezept vor. Die Red Velvet Torte. Mal unter uns, ich finde die rote Farbe zwar etwas dramatisch, aber der Geschmack der Torte überzeugt mich jedesmal aufs Neue.


Für den Teig: 

250g Mehl, gesiebt
1/2 Tl Salz
15g Kakao
115g Butter
300g Zucker
2 Eier
1 TL Vanille
240ml Buttermilch
1 TL rote Farbe (Gel oder Pulver)
1 TL Essig
1 TL Natron

Den Backofen auf 180°Grad vorheizen. Eine 24er Kuchenform mit Backpapier auskleiden. 

Das Mehl, den Kakao und das Salz in eine große Schüssel sieben und beiseite stellen. Dann die Butter in einer Rührschüssel cremig schlagen, den Zucker dazugeben und die Masse schaumig schlagen (dauert ca. 3-4 min.). Jetzt die Eier einzeln unterschlagen. Als letztes wird die Vanille hinzugefügt. 


Die abgemessene Buttermilch mit der Farbe vorsichtig rot tönen. Im Wechsel die Mehlmischung und die gefärbte Buttermilch unter die Butter-Ei Masse ziehen. 


Nun kommt der spannende Teil des Rezepts: Den abgemessenen Essig zum Natron geben. Es gibt eine chemische Reaktion. Das Natron schäumt gemeinsam mit dem Essig auf. Sobald es aufhört zu schäumen, zügig die Essig-Natron Mischung zum Teig geben und gut unterheben. 

Jetzt muss alles schnell funktionieren: Den Teig in eine Form füllen und in den vorgeheizten Backofen schieben. 

Mein Backofen braucht etwa 35 Minuten für die Red Velvet Cake. Am besten ist es den Backofen beim ersten Backen im Auge zu behalten ("Stäbchenprobe"). Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, quer 1-2 Mal (nach Wunsch) durchschneiden. Bei Bedarf könnt ihr den Kuchen 1-2 Tage früher backen und nach dem Schneiden gut in Frischhaltefolie eingewickelt einfrieren. 

Ich habe zum eindecken eine wunderbar leichte Vanilla Buttercreme mit Schmand gemacht:


Vanilla Buttercreme mit Schmand: 

250g Butter
250g Schmand
250g Puderzucker
2 TL Vanilla Extract

Alle Zutaten müssen Raumtemperatur haben. 
Zuerst die Butter weißschaumig schlagen, dann den Schmand und die Vanille unterrühren. Den Puderzucker Eßlöffelweise dazugeben. Wenn die Masse schön homogen ist, den vollständig ausgekühlten Kuchen damit eindecken und mindestens 1 Stunde kühl stellen.


Ich habe die Red Velvet mit Caramel au beurre salé gefüllt... und als meine Gäste probierten kurz die Luft angehalten... bis das mhmmm und das aaaaah und das lecccckkkkaaaa kam und ich wieder durchatmen konnte :-))) Ich glaube, es war genau die Mischung zwischen dem intensiven Kakao Geschmack und der dezenten Salznote die so perfekt harmonierte... 





Das Rezept für den Caramel werde ich euch demnächst vorstellen :-)


Montag, 9. April 2012

Brioches für das Frühstücksbüffet -Testlauf für die neuen Silikonförmchen

Feiertage wie an Ostern sind die perfekte Gelegenheit um morgens ausgiebig mit der ganzen Familie zu frühstücken. Für meine Lieben gehören diese Brioches dabei zu den Favoriten am Frühstückstisch. Sie schmecken zu selbstgemachtem Gelee genauso gut wie zu Meersalzbutter ... einfach himmlisch.


Das Rezept für diese Brioches stammt aus einem alten französischen Backbuch meiner Mutter.

Ich habe diesesmal gleich meine neuen Silikon Muffinförmchen ausprobiert, die ich kürzlich bei Ikea gekauft habe. In der Verpackung sind 20 Silikonförmchen für unter 5 Euro. Anfangs
war ich skeptisch, da die Förmchen doch recht dünn sind. Doch das Ergebnis spricht für sich.
Die Brioches gehen in den Muffinförmchen wunderbar nach oben auf und sehen dann einfach nur zum anbeißen aus :-)


Normalerweise reicht das Rezept für etwa 20-24 Muffinfömchen. Beim Backen gestern hat es für ganze 28 gereicht, da ich doch etwas kleinere Kugeln geformt habe. Ich habe daher kurzerhand mit meinen Silikon Madeleineförmchen ausgeholfen.

20 - 24 Muffinförmchen


750g Mehl
30g Trockenhefe
25g Puderzucker
1/8 l warme Milch
25g Puderzucker
5 Eier
200g Butter, geschmolzen
1/2TL Salz
1 Eigelb zum bestreichen

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und darin die Trockenhefe, die Hälfte des Puderzuckers und 3-4 EL der warmen Milch reingeben und das Ganze mit Mehl bestäuben.


Den Teig abdecken und 20 Min. gehen lassen.


Dann die Eier, die geschmolzene Butter, die restliche Milch, den restlichen Puderzucker und das Salz über das Mehl geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.


Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Dann den Teig kurz durchkneten und daraus ca. 20 - 24 Kugeln mit 3cm Durchmesser formen und in die Muffinförmchen legen.


In die 3cm Kugeln nun  eine kleine Vertiefung drücken und darauf kleine Teigkugeln mit einem Durchmesser von gut 1cm drücken. Das Eigelb mit einem Eßlöffel lauwarmen Wasser verquirlen und die Brioches damit bestreichen. 


Die großen Kugeln wirken mit der Vertiefung wie Donuts... :-)




Vor dem Backen weitere 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, erneut mit dem Eigelb bestreichen. Zuletzt im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen.


Die Brioches gehen nochmals auf, daher ruhig etwas Abstand im Backofen lassen.


 
Bemerkenswert ist wie schnell die Brioches sich aus den Silikonförmchen gelöst haben. Sie sind praktisch aus den Förmchen gerutscht.

 

Dabei blieben die Förmchen bis auf ein paar Kondenswassertröpfchen sauber. Somit ist auch das Thema Reinigung abgehakt. ;-)


Mein Fazit: Allein für die Brioches sind diese Silikonförmchen eine sehr praktische Anschaffung. Betrachtet man den Preis, sollten die Förmchen beim nächsten Ikea Besuch unbedingt auf eurer "muss ich mitnehmen" - Liste stehen :-)

Dienstag, 3. April 2012

Hello Kitty Cake zum 4. Geburtstag

Wer schon länger bei mir mitliest, weiß dass ich nur ungern dasselbe Thema für einen Kuchen wiederhole. Insbesondere die Hello Kitty, habe ich auf dem Blog bereits zweimal vorgestellt. Als meine Prinzessin sich aber unter keinen Umständen von Ihrem Tortenwunsch abbringen ließ, konnte ich es nicht vermeiden: Es musste wieder eine Kitty sein.


Damit die Abwechslung nicht zu kurz kommt, sollte es diesesmal eine sitzende Kitty sein.


Und damit das Kätzchen nicht auf dem Boden, äääähm direkt auf dem Tisch sitzen muss, gab es auch eine Torte als Podest. Ja es wurde sogar eine zweistöckige Torte. ;-)


Die unterste Tier ist ein Biskuit aus zwei Schichten Schokolade und zwei Schichten Orangenbiskuit. Gefüllt ist der Biskuit mit selbstgemachtem Blutorangengelee und Nougatganache. Unter dem Fondant ist eine dünne Schicht meiner Raffaelo Buttercreme.


Für die Raffaelo Buttercreme rühre ich einen Teil Butter, einen Teil Puderzucker solange bis die Masse weiß wird. Dann rühre ich einen Teil Kokoscreme (nur die Creme - nicht die Milch) darunter, um eine streichfähigen Creme zu erhalten.

Die oberste Tier ist eine Red Velvet Cake die ich statt mit Vanillecreme mit Caramel au Beurre Salée gefüllt habe. Durch die feine Salznote im Caramel, schmeckt die Red Velvet einfach herrlich.

Die Blüten habe ich bereits Wochen vorher vorbereitet und nach dem Trocknen in meiner Deko-Box bis zum Tag X aufbewahrt. So musste ich sie nur noch an die Torten kleben. Das ist sehr praktisch, denn so gehen einem auch kurzfristige Projekte leichter von der Hand.


Die Kitty an sich habe ich aus einer Pralinenmasse, die ich im Winter bereits getestet hatte modelliert. Dafür eignen sich bestimmt auch die Pralinenrezepte aus diesem Artikel.

300g Nougatschokolade
200g Sahne
500g Haselnüsse, gemahlen
100g brauner Zucker
100g Kuchen, zerkrümelt

Die Sahne aufkochen und die Schokolade darin schmelzen. Die Ganache zum abkühlen beiseite stellen. Die gemahlenen Haselnüsse auf einem Backblech gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Backofen vorsichtig rösten. Dabei ab und zu mit einem Spatel die Haselnüsse wenden. Wenn die Haselnüsse schön duften, den braunen Zucker darauf streuen. Wenn die Ganache und die Haselnüsse vollständig erkaltet sind, langsam die Ganache zu den Haselnüssen geben. Wenn die Masse zu weich bleibt, mit dem Kuchen nachhelfen. Hier hilft es eine ca. 3cm große Kugel zu formen und diese in den Kühlschrank zu stellen. Ist diese nach 10 bis 20 Minuten druck- und schnittfest, hat die Masse die richtige Konsistenz.

Als die Masse sich schön formen ließ, habe ich zuerst den unteren Teil der Kitty, dann den Kopf und zuletzt die Pfoten modelliert und im Kühlschrank festwerden lassen. Jedes Teil habe ich einzeln dünn mit Buttercreme eingestrichen und dann mit Fondant eingedeckt. Verbunden habe ich die einzelnen Teile mit passend zugeschnitten Schaschlickspießchen.  

  
Auf diesem Bild erkennt man auch die kleinen Haselnussstückchen die für den schönen Knuspereffekt gesorgt haben. Der halbe Bauch, die Arme, Beine und die Schnurrhaare der Kitty sind hier schon uns Naschkatzen zum Opfer gefallen ;-)) ...



Zwei Blüten waren in dem ursprünglichen Design der Kitty nicht geplant. Ich musste allerdings improvisieren als eines der Geburtstagsgäste den Finger in die Torte gedrückt hat und die "Delle" ausgleichen.... Erratet ihr welche zwei Blüten reine Improvisation waren?

Ein bisschen schade finde ich es, dass ich keine Gelegenheit hatte, die Kitty gebührend zu fotografieren.
Macht aber nichts... irgendwann wird die Kitty sowieso bestimmt wieder als Thema auftauchen ;-)).