english? - arabic? - french? - italian? - spanish?

Freitag, 17. Januar 2014

... ooops... I did it again... wieder einmal Zeit für einen Einstand :-)

In meinem Artikel Dessert Table für alle habe ich euch von meinem Ausstand berichtet. Nun ja, ein Ausstand war es zwar nicht wirklich, da ich noch immer für dieselbe Firma arbeite und lediglich in einen anderen Geschäftsbereich gewechselt habe. Aber auch ein Wechsel muss gebührend gefeiert werden. 

Also musste ein Einstand her. :-)

Und so kam es dann, dass ich am 04.11.2013 zum Einstand geladen habe.

Da ich mich bei meinem ersten Einstand am Firmenlogo orientiert habe, fand ich es auch diesmal passend mich am Firmenlogo zu orientieren. 




Unter der Deko ist eine Chocolate Chunk Torte verborgen. Um die Höhe zu erreichen habe ich das Rezept 2 Mal in einer quadratischen 24er Form gebacken. 

Chocolate Chunk Torte:

2 Eier, L
120ml Buttermilch
120ml Pflanzenöl
60ml Espresso
1 TL Vanilla

130g Mehl
95g Vollkornmehl
25g Kakao 
180g brauner Zucker
1/2TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
100g Pecanüsse (oder Walnüsse, Haselnüsse)
100g weiße Schoko Chunks (grob gehackte Kuvertüre)

Den Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 190° Grad vorheizen. 

Zunächst werden die feuchten Zutaten verquirlt. Dann die trockenen Zutaten gut mischen und nur solange mit der Buttermilch-Ei Masse verrühren bis alle Zutaten vermengt sind. Zu langes Rühren führt nur dazu, dass der Kuchen trocken wird. 

Bei 190° Grad Ober- und Unterhitze etwa 60 Minuten backen. Da Backöfen doch unterschiedlich sind, empfehle ich euch immer die Stäbchenprobe. 

Nach dem Backen, den Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen und erst dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.



Gefüllt habe ich die Torte mit einer weißen Kokosganache mit Crunch. 

Weiße Kokosganache mit Crunch

200g Sahne
400g  weiße Schokolade, gehackt
50g Kokoscreme (nicht Milch)
50g Knusperflakes
50g Kokosflocken

Die Sahne aufkochen, die gehackte weiße Schokolade darin schmelzen und mit der Kokoscreme cremig rühren. Um eine schöne homogene Ganache zu erhalten, sollte man die Mischung am besten ca. 10 Minuten in der Küchenmaschine bei niedrigster Stufe rühren. Nun muss die Ganache über Nacht auskühlen. Die Kokosflocken in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kurz anrösten bis sie duften. Vor dem verstreichen der Ganache die Kokosflocken und die Knusperflakes unterheben. 

Diese Kokosganache schmeckt so lecker, dass sie sich mit z.B. mit frischen Himbeeren serviert auch wunderbar als Dessertcreme eignet. 

Vielleicht ein Inspiration für's Weihnachtsdessert?

Sonntag, 5. Januar 2014

Weihnachten die Zweite oder Weihnachtstorte für meinen zweiten VHS-Kurs

Für meinen zweiten Volkshochschulkurs in der Vorweihnachtszeit, habe ich mich von einer Weihnachtskarte inspirieren lassen. Es war eine schlichte Karte mit dunkelroten Weihnachtskugeln auf einem silbergrauen Hintergrund. 





Die kleinen Sterne habe ich mit Schimmerfarbe aufgemalt. Dazu habe ich schimmernde Puderfarbe mit ein paar Tropfen Zitronensaft verrührt und mit einem Pinsel in Größe 1 Sterne in allen möglichen Größen auf die Torte gemalt. Die Kordel für den Abschluss der Torte habe ich genauso bemalt und dadurch diesen zweifarbigen Effekt erreicht. 


Innendrin ist ein Schokokuchen, gefüllt mit Waldbeerengelee und dunkler Schokoganache. 


Und hier sind die Kunstwerke meiner Kursteilnehmerinnen :-)











Montag, 23. Dezember 2013

Winter-Wonderland... oder: Wenn Schneemänner Weihnachten feiern

Für meinen ersten Volkshochschulkurs der in der Vorweihnachtszeit stattfand, habe ich mir eine weihnachtliche Winterlandschaft vorgestellt. 

Als Kuchen habe ich mich entschieden meine Velvet Cake Rezept Alternative nochmal abzuwandeln. Daraus ist dann ein leckerer Zitronen Kuchen entstanden.

Zitronen Cake

250g Mehl, gesiebt
1/2 TL Salz
geriebene Schale einer Biozitrone

115g Butter, Raumtemperatur
300g Zucker
2 EL Zitronensaft
2 Eier, Raumtemperatur

200ml Sahne
40ml Milch

1 TL Natron
1 TL Essig (Himbeere)

Den Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Zunächst die trockenen Zutaten mischen und sieben. Beiseite stellen. 

Jetzt die Butter cremig rühren, den Zucker und den Zitronensaft zufügen zufügen und die Mischung schaumig schlagen. Die Eier einzeln zugegeben und jeweils 2 Minuten unterschlagen. 

Die Sahne mit der Milch verrühren. 

Jetzt abwechselnd je 1/3 der Mehl Mischung und 1/3 der Sahne zur Butter-Ei-Masse zugeben und gründlich unterheben. 

Zuletzt das Natron mit dem Essig mischen und zügig mit dem Teig vermengen. Den Teig in einer gefetteten und mit Mehl bestäubten 24er Form glattstreichen und in der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen. Wie immer gilt Stäbchenprobe! Nach dem Backen, den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form entfernen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.


Das beste Ergebnis beim Durchschneiden des Kuchens erhalte ich mit einem Nylonfaden. Dabei ritze ich den Kuchen etwa 1cm tief mit einem Brotmesser auf der gewünschten Bodenhöhe ein und führe dann meinen Nylonfaden in diesen Ritz ein. Dann muss ich den Faden nur noch durchziehen. Das Ergebnis ist ein glatter Schnitt und wenig Krümel. 


Mit Hilfe eines Spritzbeutels, habe ich aus weißer Ganache einen Rand gemacht, der wie eine Art Schutzwall die Lemoncurd vom Fondant fernhielt. 


Fertig gefüllt und bereit für den Crumbcoat. 


Beim Crumbcoat (Krümelmantel) gilt: Je glatter und gleichmäßiger dieser ist, umso glatter wird der Fondant Überzug. 


Die Schneemänner zu formen, fand ich total amüsant... Wenn es schon keinen echten Schnee gibt, dann mach ich mir die Schneemänner halt aus Fondant ;-).


Der Abschluss der Torte war meine Hommage an Zuckerstangen. Warum gibt es die eigentlich zu Weihnachten nicht in Deutschland? 



Merkt ihr was? Ich habe zum Schluss vergessen den Schal des zweiten Schneemann's mit Struktur zu verzieren. Aber immerhin hatten es beide Schneemänner mit Schal und Zipfelmütze schön kuschelig. ;-)

Die Ergebnisse meiner Kursteilnehmerinnen können sich wirklich sehen lassen: Von fröhlich bunt über zarte gelb und edle beige Töne bis weihnachtlich war alles dabei: 










Das Ergebnis von 4 Stunden Inspiration und Hingabe... Es hat riesig Spaß gemacht!

Freitag, 11. Oktober 2013

Testlauf für meine neue Cake-Pop Silikon Mould

Während unseres diesjährigen Urlaubs an der Côte d'azur habe ich bei einem unserer Streifzüge durch die Innenstadt von Saint Raphael diese Cake-Pop Moulds aus Silikon entdeckt. 

Die musste ich einfach haben! 

Und gleich nach unserem Urlaub, habe ich einen ersten Testlauf gemacht und dabei diese Fotos geschossen. 



Ich habe mir gleich 2 Moulds gekauft. Jede Mould besteht aus einer Seite ohne Öffnung und einer Deckelseite mit einer kleinen Öffnung. Befüllt wird immer die Seite ohne die Öffnung, dann kommt der Deckel mit der kleinen Öffnung drauf, damit der Dampf beim Backen von dort entweichen kann.




  Ganz rund sind die Cake-Pops leider nicht geworden.



Damit bei diesem Testlauf auch alle auf ihre Kosten kommen, durften meine kleine Prinzessin und ihre Freundin die Cake-Pops nach Lust und Laune mit bunten Zuckerperlen dekorieren. Seitdem werde ich mindestens einmal die Woche gefragt wann die beiden wieder Cake-Pops dekorieren dürfen :-).





Als Rezept für die Cake-Pops habe ich ein Brownie Rezept zweckentfremdet. 

Brownie Rezept für gebackene Cake-Pops

ausreichend für 16 Cake-Pops / Brownies

180 g Butter
180 g dunkle Schokolade

  • In der Mikrowelle schmelzen und unter Rühren abkühlen lassen.


4 Eier
180 g Zucker

  • Beide Zutaten schaumig, dicklich schlagen.


100g Mehl, gesiebt
1 TL Vanilla
1/2 TL Natron
1 Prise Salz

  • Die trockenen Zutaten mischen und zur Eimasse zugeben. Dann die Schokolade vorsichtig aber gründlich unterziehen und die Masse in die Mulden geben. Dabei die Mulden bis zum Rand füllen. Zuletzt kommt die ungefüllte Seite der Mould als Deckel drauf.


Die gefüllten Silikon Moulds habe ich im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten gebacken.

Anders als gerollte Cake-Pops aus Kuchenteig und Frosting, haben die gebackenen Cake-Pops eine andere Konsistenz und rutschen daher leider häufig von den Sticks runter. 

Mein Fazit: Den Kauf der Silikon Moulds habe ich nicht bereut ;-), auch wenn ich das Ergebnis alles in allem verbesserungswürdig finde.


Sonntag, 6. Oktober 2013

Dessert Table für alle


Wer sagt eigentlich, dass es zum Ausstand nur Deftiges geben darf? Ich habe nun zu meinem 'vorübergehenden' Ausstand einen Dessert Table vorbereitet. 

Statt der bei uns üblichen Kuchenzeit am Donnerstag, gab es darum am letzten Montag um 15:00 Uhr einen süßen Dessert Tisch für den Ausstand... 




Zur Auswahl gab es einen leicht abgewandelten New York Cheese Cake mit Pfirsich-Gelee Spiegel, Carrot Cupcakes (Rübli Cupcakes), Kaffee Cupcakes mit crunchy Caramel Kern & Schoko-Ganache Frosting und zuletzt Cakepops aus Orangenkuchen. 

Damit sich auch niemand von meinen lieben Kollegen über die vielen Kalorien beklagen konnte, habe ich z.B. beim Boden des N.Y. Cheese Cake komplett auf den Zucker verzichtet und statt der üblichen Kekse, Vollkorn-Flachkräcker und Haselnüsse verwendet. 




Die Rübli bzw. Carrot Cupcakes sind vom Rezept her nicht allzu süß. Die Dekoration aus Fondant ließ die Cupcakes eher wie kleine Törtchen aussehen und diese waren getreu dem Logo unserer Firma in einem schönen Orange gehalten. 









Die Cakepops waren auch nicht zu süß und dadurch, dass sie mit einem Bissen weg waren, auf jeden Fall eine Sünde wert. Hier findet ihr das Rezept für den Orangenkuchen. Damit die Cakepops eine glatte Oberfläche haben, habe ich die Mandeln im Rezept durch Mehl ersetzt.
 





Lediglich die Kaffee Cupcakes waren süß... Hauptsächlich wegen dem Kern aus Karamel. Aber ich fand sie auch nicht zu süß... so wie Cupcakes nunmal sind... :-) Aber der Kaffee Geschmack ging bei dem weichen und gleichzeitig crunchy Kern aus Caramel etwas unter... Dabei hat es beim Backen so lecker nach frischem Espresso geduftet...


12 Stück Kaffee Cupcakes:

115 g geschmolzene Butter
2 Eier
180 ml Milch
1 starker Espresso
260 g Mehl
135 g Zucker
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz

Füllung:

1 Dose gezuckerter Kondensmilch
50 g Zucker
10 g Butter


Die Kondensmilch ungeöffnet im Wasserbad, am besten im Schnellkochtopf 1-2 Stunden dicklich werden lassen. Damit es nicht zu laut im Schnellkochtopf wird, kann man ein Küchentuch in den Topf legen.

Zeitgleich die Butter schmelzen und den Zucker darin karamelisieren lassen. Dann auf einem Stück Backpapier verteilen und festwerden lassen. Das feste Caramel danach klein hacken. 


Die Cupcakes mit einem runden Löffel aushöhlen und je einen Teelöffel Caramel reingeben, dann das klein gehackte Caramel-Crunch darauf geben. 


Das restliche Caramel sollte in einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Schoko Ganache Frosting: 

200 g Sahne
300 g Vollmilchkuvertüre


Die Anleitung für die Schoko Ganache bzw. das Frosting findet ihr hier. 

Ich finde so ein Dessert Tisch ist eine wundervolle Idee, insbesondere für Events bei denen man/frau mehrere Geschmäcker unter einen Hut bringen muss bzw. will. 

Was meint Ihr? Könnte das der neue Trend auf euren Feiern werden?