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Freitag, 25. Juni 2010

Limettencremetorte mit Baiserhaube


Bei warmen Wetter ist eine erfrischende Limettentorte genau richtig. Der Abwechslung halber, habe ich die Torte in einer viereckigen Form zubereitet.




Für den Boden habe ich Kekse zermahlen, mit etwas Butter zu einem Teig verarbeitet und auf dem mit Backpapier ausgelegten Boden meiner Kuchenform angedrückt.


Damit die Puddingcreme schön fluffig wird, habe ich den Pudding unter Rühren erkalten lassen. Dann habe ich Joghurt mit Limettensaft und Limettenzesten gut verrührt. Den Joghurt habe ich eßlöffelweise unter die Creme geschlagen. Als die Creme schön luftig war, habe ich sie auf dem Kuchen verteilt und diesen erstmal für etwa 1 Stunde zum festwerden in den Kühlschrank gestellt.


Aus Eiweiß und Zucker habe ich dann eine Baisermasse gemacht und diese vorsichtig über die Creme verteilt.


Die Torte kam nun für etwa 15 Minuten in den Ofen, dabei wurde die Baisermasse leicht goldfarben und der Boden schön knusprig. Ich habe die Creme mit nur 1 EL Zucker zubereitet, da die Baiserhaube doch sehr süß ist.
Auf diesem Foto ist die fluffige Creme schön zu erkennen.




Mittwoch, 23. Juni 2010

Erdbeerbiskuit mit sahniger Frischkäsefüllung

Dies ist eine meiner Lieblingstorten. Leckere Erdbeeren, luftiger Biskuit, sahnige Frischkäsecreme und Pistazien, alles vereint in einer Torte. Das Leben ist sooooo schön :)










Ich schlage für den Biskuit die Eier ungetrennt mit heißem Wasser, bis die Masse eher weiß als gelb ist. Den Zucker lasse ich dabei langsam einrieseln. Der Biskuit wird genauso locker und luftig, wie bei getrennt geschlagenen Eiern. Nur die Zubereitung ist nicht so nervig, vor allem wenn mal doch etwas Eigelb ins Eiweiß gerät. Mehl, Stärke und Backpulver siebe ich über die Eimasse und hebe sie vorsichtig unter. Der Teig kommt etwa 20 Minuten in den Backofen. Vor dem Schneiden der Böden, muss der Biskuit vollständig erkaltet sein. Um kein Krümeldesaster zu riskieren, stelle ich den Biskuit immer in den kühlen Keller. Für diese Torte muss der Kuchen 2 mal quer geschnitten werden. Auf 2 Böden werden die Erdbeeren und die Creme verteilt. Der letzte Boden kommt als Deckel obenauf.


Die frischen Erdbeeren, werden in Scheiben geschnitten.








Für die Creme wird Sahne mit Sahnefest steifgeschlagen. Der Frischkäse wird mit etwas Zitronensaft glattgerührt und dann vorsichtig mit der Sahne vermengt. Jetzt empfiehlt es sich einen Tortenring um den ersten Boden zu legen. Die Hälfte der Erdbeeren kommt auf den ersten Boden und wird mit Tortenguss fixiert. Wenn dieser fest ist, kommt 1/3 der Frischkäsecreme auf die Erdbeeren. Der zweite Boden wird nun vorsichtig auf die Erdbeercreme gedrückt und genau wie der erste Boden befüllt und mit dem letzten Boden abgedeckt. Mit der restlichen Creme wird die Torte nun vollständig überzogen und am Rand sowie in der Mitte mit gehackten Pistazien verziert.




Nach 1-2 Stunden im Kühlschrank ist die Torte schön durchgezogen und lässt sich sehr gut anschneiden.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Cupcakes


Als Kind bin ich mit meinen Eltern jährlich zu den 4th of July Feiern gegangen. Ich liebte diese amerikanischen Feten mit den BBQs, den leckeren Süßspeisen und nicht zu vergessen Uncle Sam der uns Kinder reichlich mit amerikanischen Sweeties beschenkte. Ein kleines Stück Amerika auf deutschem Boden, es war einfach fantastisch. Alles wurde in Stars & Stripes dekoriert. Alle waren bester Feierlaune. Alles schmeckte vorzüglich.






Cupcakes sind zwar kein rein amerikanisches Rezept, jedoch werden bei mir immer Erinnerungen an diese amerikanischen Feiern geweckt.






Diese Cupcakes sind sehr fruchtig, denn außer den gewohnten Zutaten kommen auch pürierte Kirschen in den Teig. Zwar werden die Cupcakes dadurch etwas dunkler, dafür bleibt der Teig schön saftig.


Aus Rücksicht auf die Kalorien -oder eher diejenigen die diese sparen wollen- habe ich dieses Mal auf die amerikanischen Buttercremes verzichtet ;)






Für das rosa Frosting habe ich Rahm, Puderzucker und etwas Kirschpüree -für die Farbe- verrührt. Durch das Kirschpüree wird die Masse nicht fest genug. Deshalb hab ich diese einfach mit einem kleinen Spatel gleichmäßig verteilt.




Das helle Frosting besteht aus Rahm, Puderzucker und Zitronensirup. Ich habe versucht dieses Frosting auf die Cupcakes aufzuspritzen. Das Frosting lässt sich relativ gut aufspritzen obwohl es nicht so fest wird die original amerikanische Buttercreme.
Wenn die Cupcakes wirklich amerikanisch aussehen sollen, kommt man nicht um die Buttercreme herum. Durch das viele Puderzucker glänzt dieses viel mehr als die kalorienarme Version. Alternativ kann vielleicht Mascarpone statt Butter genutzt werden. Bei 80% Fettgehalt hat man dann aber nicht wirklich Kalorien gespart ;)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Schokokuchen mit Ganache


Die Basis für diesen Schokokuchen ist ein Rührteig mit Honig statt Zucker und Pflanzenöl statt Margarine.
Am besten bereitet man die Ganache bereits am Vortag zu, da diese gut abkühlen muss. Die Schokolade wird in der aufgekochten Sahne geschmolzen, die Masse sollte gut verrührt werden damit sie sich nicht zersetzt.

Etwa 1/4 der Ganache habe ich beiseite gestellt, mit dieser habe ich den Kuchen überzogen, wie mit einer normalen Kuvertüre. Die Ganache-Kuvertüre glänzt jedoch viel schöner und wird wenn sie trocknet nicht matt. Den Rest der Ganache habe ich mit dem Handrührgerät steifgeschlagen. Mit 3/4 der aufgeschlagenen Trüffelcreme habe ich den Kuchen gefüllt. Nachdem überziehen des Kuchens, habe ich mit dem Rest an spritzbarer Ganache ein paar Ornamente aufgespritzt.

Mein Sohn hat an diesem Tag fleißig bei mir abgeguckt und mir jeden Arbeitsschritt genau nachgemacht. Nur die Backform und die Deko auf dem Kuchen sehen bei ihm anders aus. Sein Kuchen war für den Vatertag bestimmt.


Samstag, 1. Mai 2010

Schokokuchen mit Mandelbaiserhaube

Ich liebe Baisers in allen Variationen. Bei diesem Schokokuchen habe ich dieses leckere Gebäck in mein Rezept mit eingebunden. Beim ersten Backen, war ich doch recht überrascht wie leicht dieser Kuchen zuzubereiten war. Wegen der Baiserhaube habe ich mir den Kuchen wesentlich aufwendiger vorgestellt.

Die Basis ist ein einfacher Schokorührteig der mit einigen Tropfen Mandelaroma gewürzt wird. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu fest.

Für die Baiserhaube habe ich Eiweiß mit einer Prise Salz steifgeschlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Dann habe ich die abgezogenen, gemahlenen Mandeln vorsichtig unter die Baisermasse gezogen und das Baiser auf den Rührteig gesetzt. Mit dem Löffelrücken hab ich kleine Wellen gemacht.

Kulleraugen

Plätzchen backen macht mir besonders Spaß, wenn nur nicht das Ausstechen wäre, das finde ich immer so zeitaufwendig ;)
Da sind mir die Kulleraugen am liebsten. Die sind super schnell gemacht und sehen immer perfekt aus.
Der Mürbteig wird -nach der obligatorischen Ruhepause im Kühlschrank- in gleichmäßige Stückchen geteilt.
Daraus werden Bällchen geformt und mit dem Griff eines Holzkochlöffels eine kleine Mulde hinein gedrückt.

Nach 12 Minuten im Backofen sind die Kulleraugen bereit für das Gelee.
Ich habe selbstgemachten Traubengelee benutzt. Den habe ich kurz erwärmt und mit einer handelsüblichen Spritze in die Mulden gefüllt.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Heidelbeerkuchen mit Gelee

Zu diesem Kuchen wurde ich von einem Foto einer Fertigbackmischung inspiriert. Der Kuchen sah so lecker fruchtig aus, den musste ich einfach nachbacken.




Der Boden ist ein einfacher Schokorührteig.




Für die mittlere Schicht habe ich Sahne mit Sahnefest steifgeschlagen. Dann habe ich ein Glas Heidelbeeren abtropfen lassen und den Saft aufgefangen. Die eine Hälfte der Heidelbeeren habe ich gut abgetropft und unter die Sahne gehoben. Die Heidelbeersahne hab ich dann auf den vollständig erkalteten Rührteigboden verteilt und diesen für 1-2 Stunden in den Kühlschrank gestellt.


Die zweite Hälfte der Heidelbeeren habe ich mit dem Saft sehr fein püriert und mit zuckersparendem Gelierfix zu einem Gelee gekocht. Das Gelee habe ich unter Rühren abkühlen lassen und dann eßlöffelweise auf die Heidelbeersahne gefüllt. Zum Schluss kommt der Kuchen nochmal in den Kühlschrank damit das Gelee festwerden kann.


Wenn man einen weiteren Boden als Abschluss nimmt, könnte man diesen Kuchen auch wunderbar mit Fondant überziehen.