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Mittwoch, 23. Juni 2010

Erdbeerbiskuit mit sahniger Frischkäsefüllung

Dies ist eine meiner Lieblingstorten. Leckere Erdbeeren, luftiger Biskuit, sahnige Frischkäsecreme und Pistazien, alles vereint in einer Torte. Das Leben ist sooooo schön :)










Ich schlage für den Biskuit die Eier ungetrennt mit heißem Wasser, bis die Masse eher weiß als gelb ist. Den Zucker lasse ich dabei langsam einrieseln. Der Biskuit wird genauso locker und luftig, wie bei getrennt geschlagenen Eiern. Nur die Zubereitung ist nicht so nervig, vor allem wenn mal doch etwas Eigelb ins Eiweiß gerät. Mehl, Stärke und Backpulver siebe ich über die Eimasse und hebe sie vorsichtig unter. Der Teig kommt etwa 20 Minuten in den Backofen. Vor dem Schneiden der Böden, muss der Biskuit vollständig erkaltet sein. Um kein Krümeldesaster zu riskieren, stelle ich den Biskuit immer in den kühlen Keller. Für diese Torte muss der Kuchen 2 mal quer geschnitten werden. Auf 2 Böden werden die Erdbeeren und die Creme verteilt. Der letzte Boden kommt als Deckel obenauf.


Die frischen Erdbeeren, werden in Scheiben geschnitten.








Für die Creme wird Sahne mit Sahnefest steifgeschlagen. Der Frischkäse wird mit etwas Zitronensaft glattgerührt und dann vorsichtig mit der Sahne vermengt. Jetzt empfiehlt es sich einen Tortenring um den ersten Boden zu legen. Die Hälfte der Erdbeeren kommt auf den ersten Boden und wird mit Tortenguss fixiert. Wenn dieser fest ist, kommt 1/3 der Frischkäsecreme auf die Erdbeeren. Der zweite Boden wird nun vorsichtig auf die Erdbeercreme gedrückt und genau wie der erste Boden befüllt und mit dem letzten Boden abgedeckt. Mit der restlichen Creme wird die Torte nun vollständig überzogen und am Rand sowie in der Mitte mit gehackten Pistazien verziert.




Nach 1-2 Stunden im Kühlschrank ist die Torte schön durchgezogen und lässt sich sehr gut anschneiden.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Cupcakes


Als Kind bin ich mit meinen Eltern jährlich zu den 4th of July Feiern gegangen. Ich liebte diese amerikanischen Feten mit den BBQs, den leckeren Süßspeisen und nicht zu vergessen Uncle Sam der uns Kinder reichlich mit amerikanischen Sweeties beschenkte. Ein kleines Stück Amerika auf deutschem Boden, es war einfach fantastisch. Alles wurde in Stars & Stripes dekoriert. Alle waren bester Feierlaune. Alles schmeckte vorzüglich.






Cupcakes sind zwar kein rein amerikanisches Rezept, jedoch werden bei mir immer Erinnerungen an diese amerikanischen Feiern geweckt.






Diese Cupcakes sind sehr fruchtig, denn außer den gewohnten Zutaten kommen auch pürierte Kirschen in den Teig. Zwar werden die Cupcakes dadurch etwas dunkler, dafür bleibt der Teig schön saftig.


Aus Rücksicht auf die Kalorien -oder eher diejenigen die diese sparen wollen- habe ich dieses Mal auf die amerikanischen Buttercremes verzichtet ;)






Für das rosa Frosting habe ich Rahm, Puderzucker und etwas Kirschpüree -für die Farbe- verrührt. Durch das Kirschpüree wird die Masse nicht fest genug. Deshalb hab ich diese einfach mit einem kleinen Spatel gleichmäßig verteilt.




Das helle Frosting besteht aus Rahm, Puderzucker und Zitronensirup. Ich habe versucht dieses Frosting auf die Cupcakes aufzuspritzen. Das Frosting lässt sich relativ gut aufspritzen obwohl es nicht so fest wird die original amerikanische Buttercreme.
Wenn die Cupcakes wirklich amerikanisch aussehen sollen, kommt man nicht um die Buttercreme herum. Durch das viele Puderzucker glänzt dieses viel mehr als die kalorienarme Version. Alternativ kann vielleicht Mascarpone statt Butter genutzt werden. Bei 80% Fettgehalt hat man dann aber nicht wirklich Kalorien gespart ;)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Schokokuchen mit Ganache


Die Basis für diesen Schokokuchen ist ein Rührteig mit Honig statt Zucker und Pflanzenöl statt Margarine.
Am besten bereitet man die Ganache bereits am Vortag zu, da diese gut abkühlen muss. Die Schokolade wird in der aufgekochten Sahne geschmolzen, die Masse sollte gut verrührt werden damit sie sich nicht zersetzt.

Etwa 1/4 der Ganache habe ich beiseite gestellt, mit dieser habe ich den Kuchen überzogen, wie mit einer normalen Kuvertüre. Die Ganache-Kuvertüre glänzt jedoch viel schöner und wird wenn sie trocknet nicht matt. Den Rest der Ganache habe ich mit dem Handrührgerät steifgeschlagen. Mit 3/4 der aufgeschlagenen Trüffelcreme habe ich den Kuchen gefüllt. Nachdem überziehen des Kuchens, habe ich mit dem Rest an spritzbarer Ganache ein paar Ornamente aufgespritzt.

Mein Sohn hat an diesem Tag fleißig bei mir abgeguckt und mir jeden Arbeitsschritt genau nachgemacht. Nur die Backform und die Deko auf dem Kuchen sehen bei ihm anders aus. Sein Kuchen war für den Vatertag bestimmt.


Samstag, 1. Mai 2010

Schokokuchen mit Mandelbaiserhaube

Ich liebe Baisers in allen Variationen. Bei diesem Schokokuchen habe ich dieses leckere Gebäck in mein Rezept mit eingebunden. Beim ersten Backen, war ich doch recht überrascht wie leicht dieser Kuchen zuzubereiten war. Wegen der Baiserhaube habe ich mir den Kuchen wesentlich aufwendiger vorgestellt.

Die Basis ist ein einfacher Schokorührteig der mit einigen Tropfen Mandelaroma gewürzt wird. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zu fest.

Für die Baiserhaube habe ich Eiweiß mit einer Prise Salz steifgeschlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Dann habe ich die abgezogenen, gemahlenen Mandeln vorsichtig unter die Baisermasse gezogen und das Baiser auf den Rührteig gesetzt. Mit dem Löffelrücken hab ich kleine Wellen gemacht.

Kulleraugen

Plätzchen backen macht mir besonders Spaß, wenn nur nicht das Ausstechen wäre, das finde ich immer so zeitaufwendig ;)
Da sind mir die Kulleraugen am liebsten. Die sind super schnell gemacht und sehen immer perfekt aus.
Der Mürbteig wird -nach der obligatorischen Ruhepause im Kühlschrank- in gleichmäßige Stückchen geteilt.
Daraus werden Bällchen geformt und mit dem Griff eines Holzkochlöffels eine kleine Mulde hinein gedrückt.

Nach 12 Minuten im Backofen sind die Kulleraugen bereit für das Gelee.
Ich habe selbstgemachten Traubengelee benutzt. Den habe ich kurz erwärmt und mit einer handelsüblichen Spritze in die Mulden gefüllt.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Heidelbeerkuchen mit Gelee

Zu diesem Kuchen wurde ich von einem Foto einer Fertigbackmischung inspiriert. Der Kuchen sah so lecker fruchtig aus, den musste ich einfach nachbacken.




Der Boden ist ein einfacher Schokorührteig.




Für die mittlere Schicht habe ich Sahne mit Sahnefest steifgeschlagen. Dann habe ich ein Glas Heidelbeeren abtropfen lassen und den Saft aufgefangen. Die eine Hälfte der Heidelbeeren habe ich gut abgetropft und unter die Sahne gehoben. Die Heidelbeersahne hab ich dann auf den vollständig erkalteten Rührteigboden verteilt und diesen für 1-2 Stunden in den Kühlschrank gestellt.


Die zweite Hälfte der Heidelbeeren habe ich mit dem Saft sehr fein püriert und mit zuckersparendem Gelierfix zu einem Gelee gekocht. Das Gelee habe ich unter Rühren abkühlen lassen und dann eßlöffelweise auf die Heidelbeersahne gefüllt. Zum Schluss kommt der Kuchen nochmal in den Kühlschrank damit das Gelee festwerden kann.


Wenn man einen weiteren Boden als Abschluss nimmt, könnte man diesen Kuchen auch wunderbar mit Fondant überziehen.

Sonntag, 22. November 2009

Marzipan- und Nougatpralinen für den Gutsle-Verkauf

Diese Pralinen-Kugeln habe ich für den Weihnachtsverkauf an der Schule meines Sohnes gemacht. Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass immer wieder dieselben Plätzchen an solchen Ständen angeboten werden, wollte ich etwas anderes vorbereiten. Gleichzeitig sollte es aber nicht zu kompliziert sein, da ich mindestens 100 Stück vorbereiten sollte.

Meine Entscheidung fiel auf kugelförmige Pralinen, denn diese sollten eigentlich recht schnell von der Hand gehen... o)

Die Marzipan Kugeln habe ich mit bunten Zuckerstreuseln bestreut. Außer Marzipan ist noch Mandelsirup und Mandelaroma enthalten. Damit die Kugeln nicht zu weich werden habe ich außerdem gemahlene Mandeln und etwas Schokolade untergeknetet.








Bei den Nougatpralinen war es schon ein Stück komplizierter... Da Nougat sehr schnell schmilzt, habe ich Haselnüsse geröstet und in einem Küchentuch von der Haut befreit. Diese hab ich dann sehr fein gemahlen und mit etwas Geraniumwasser und Haselnusssirup unter den geschmolzenen Nougat geknetet. Leider ist der Nougat dennoch leicht zerlaufen, so dass ich nicht umhin kam einige gemahlene Schokoladenkekse beizukneten. Dann ließen sich die Kugeln auch sehr gut formen.



Für den glänzenden Überzug habe ich aus Zartbitterschokolade und weißem Fett eine Ganache hergestellt. Das wunderbare daran war, dass die Kugeln auch nachdem sie trocken waren immernoch geschimmert haben. Mit einem Holzstab habe ich die Kugeln dann nach und nach aufgespießt und in die kalte aber flüssige Schokolade getaucht, danach auf einem Pralinengitter abtropfen lassen. Das kleine Loch welches der Holzstab hinterläßt, lässt sich wunderbar mit einem Tropfen des Überzugs wieder schließen. Es dauerte etwa 2 Stunden im kühlen Keller, bis die Ganache fest wurde und man die Pralinen in kleine Förmchen setzen konnte...

Mit dem Ergebnis war ich super zufrieden, ausgenommen der Tatsache, dass ich wahrscheinlich wesentlich schneller gewesen wäre, wenn ich statt Kugeln zu formen, die Masse einfach ausgerollt hätte und mit Ausstechern alle möglichen Formen gemacht hätte... Nächstes Jahr!




Tatsächlich waren die anderen Mamas sich beim Verpacken der Gutsle einig, dass diese Pralinen eine extra Verpackung bekommen und zu einem höheren Preis verkauft werden sollten. Trotz meiner Bedenken, waren die Pralinen als erstes verkauft... Ein besseres Lob, kann ich mir nicht wünschen :)